Viktor Orbáns Verwandte und Freunde kaufen billiges staatliches Ackerland

Der ungarische Staat verkauft wegen der hohen EU-Subventionen staatliches Ackerland; als Käufer treten auf­fal­l­end häu­fig Personen auf, die in enger Verbindung mit der regieren­den Fidesz-Partei von Viktor Orbán ste­hen…

Die Tageszeitung Magyar Nemzet berichtet in ihrer Ausgabe vom 18. März, dass laut jüng­sten amtlichen Verlautbarungen István Tiborcz, der Schwiegersohn von Premierminister Orbán, und dessen Familienmitglieder in Bicske im Komitat Fejér 193 Hektar staatliches Ackerland im Wert von ins­ge­samt 216.700.000 Forint (ca. 693.000 Euro) erwor­ben hät­ten.

Die neu erwor­be­nen Ackerflächen befinden sich in der Nähe von weit­erem Grundbesitz bei Felcsút, den die Familie Tiborcz bere­its im Jahr 1997 erwor­ben hatte und auf dem von der Familie ein 40 Morgen großer Freizeitpark für Reiter entwick­elt wurde. Die Familie kaufte ferner Anfang dieses Jahres zwei riesige Parzellen mit einer Fläche von ins­ge­samt ca. 300 Hektar um mehr als 330 Millionen Forint (ca. 156.800 Euro).

Aber auch Verwandte des Fidesz-Bürgermeister von Felcsút, Lőrinc Mészáros, beteiligten sich am lukra­tiven Land-Shopping: János Mészáros erwarb Anfang März 77,7 Hektar Land um um fast 49 Millionen Forint (ca. 156.800 Euro) und Lőrinc Mészáros sel­ber erwarb vor kurzem fast 4.000 Hektar staatlichen Ackerlandes sowie weit­ere Flächen in Alcsútdoboz.

Quelle: mno.hu/belfold/200-millioert-vett-foldet-orban-veje-es-csaladja-1333713

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