Ungarn: Renovierung alter Burgen fördert den Tourismus

Burg Diósgyőr (Foto: alfahir.hu)

In Ungarn wur­den in jüngs­ter Zeit viele his­to­ri­sche Burgen instand­ge­setzt, um den Anforderungen einer boo­men­den Tourismussparte ent­ge­gen zu kom­men: dem Burgentourismus.

So wurde in der Burg Diósgyőr (Beitragsbild) bei Miskolc in Nordost-Ungarn der mit­tel­al­ter­li­che Rittersaal restau­riert und gab vor kur­zem das authen­ti­sche Ambiente für eine Konferenz von Fachleuten, Architekten und Burghauptleuten ab. Das Ergebnis des Treffens war eine Vereinbarung zwi­schen den Burgverwaltungen Nordost-Ungarns und der benach­bar­ten Slowakei (dem „Oberland“) zu künf­ti­ger enge­rer Kooperation mit dem Ziele der Tourismusförderung. Dabei soll auch die Zusammenarbeit mit aus­län­di­schen Partnern ange­strebt wer­den, vor allem um not­wen­dige Finanzierungshilfen für Restaurierungsarbeiten zu erlan­gen.

Die Burg Diósgyőr konnte als Folge der erfolg­reich abge­schlos­se­nen Teil-Renovierungsarbeiten im ver­gan­ge­nen Jahr bereits mehr als 150.000 Gäste emp­fan­gen.

Auch die eben­falls in Nordost-Ungarn gele­gene Burg von Boldogkő, eine his­to­ri­sche Königsburg des Arpaden-Königs Béla IV., wurde in den letz­ten Jahren reno­viert und als Gästehaus aus­ge­baut.

Die Burg von Boldogkő (Foto: alfahir.hu)
Die Burg von Boldogkő (Foto: alfa​hir​.hu)

Generell sind „Gästeburgen“, d.h. ent­spre­chend adap­tierte Burgen, wel­che die Möglichkeit der Gästebeherbergung anbie­ten, ein neuer Tourismusmagnet in Ungarn.

Um den Erwartungen der Gäste zu ent­spre­chen, wird an vie­len Orten auch die Erinnerung an die mit­tel­al­ter­li­che Ritterkultur gepflegt und es wer­den Ritterspiele bzw. Tourniere sowie andere Veranstaltungen im his­to­ri­schem Kontext ver­an­stal­tet.

Quelle: alfa​hir​.hu/​h​i​t​e​l​e​s​_​r​o​m​o​k​_​v​a​g​y​_​h​a​s​z​n​o​s​_​varak

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