Südtirol sucht Asylantenheime, auch von Privaten

Pius Leitner - Bildquelle: www.die-freiheitlichen.com

Landesregierung ana­ly­siert Objekte für mög­li­che Unterbringungen – Freiheitliche Kritik

Infolge der Schließung der Balkanroute für Flüchtlinge und ille­gale Migranten zeich­net sich ab, dass der anhal­tende Flüchtlingsstrom „umge­lei­tet“ wird bzw. sich andere Wege sucht, um in die gewünsch­ten Zielländer zu gelan­gen. Es hat nicht den Anschein, dass sich in Bälde eine „euro­päi­sche Lösung“ anbahnt, wes­halb die ein­zel­nen Mitgliedstaaten der EU nach wie vor ihr eige­nes Süppchen kochen. Bekanntlich wird Österreich in Kürze auch am Brenner wie­der Grenzkontrollen ein­füh­ren. Ob es tat­säch­lich zur Errichtung eines Grenzzauns kommt, ist noch nicht klar. Trotzdem will die Südtiroler Landesregierung bereits jetzt Unterbringungsmöglichkeiten aus­fin­dig machen, um für den befürch­te­ten Ansturm von Flüchtlingen gewapp­net zu sein. Landeshauptmann Arno Kompatscher hat dies­be­züg­lich ange­kün­digt, vor allem auf­ge­las­sene Militärkasernen und Gewerbehallen ins Auge zu fas­sen.

„Die Südtiroler Landesregierung scheint sich auf eine rasch anstei­gende Zahl von Asylwerbern ein­zu­stel­len“, hält der Freiheitliche Fraktionssprecher im Südtiroler Landtag, Pius Leitner in einer Aussendung ein­lei­tend fest. „Die Landesregierung geht von Rückstauphänomenen auf­grund der bevor­ste­hen­den Grenzkontrollen aus. Zahlreiche mög­li­che Unterbringungen seien bereits ana­ly­siert wor­den“, kri­ti­siert Leitner und for­dert mit Nachdruck eine Obergrenze für Asylwerber in Südtirol.

„Die Immobilien müss­ten pas­sende Eigenschaften zur Unterbringung von Asylanten auf­wei­sen“, ent­nimmt Leitner aus den vor­lie­gen­den Informationen und hat kein Verständnis für die sich anbah­nen­den Kosten zu Lasten der Südtiroler Steuerzahler. „Es ist schon erstaun­lich, wie schnell und in wel­chem Umfang Mittel aus dem Steuertopf für Flüchtlinge und ille­gale Einwanderer zur Verfügung gestellt wer­den“, hält Leitner fest und ver­weist auf mög­li­che Adaptierungsarbeiten, Verwaltungsspesen und Führungskosten der Einrichtungen.

„Auch Private sol­len ins­ge­samt 80–100 Objekte zur Asylunterbringung ange­bo­ten haben, wie die zustän­dige Landesrätin berich­tet“, hält Leitner fest und warnt vor einem sich bil­den­den Markt zur Unterbringung von Asylanten in Südtirol.

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