Ungarn: Masseneinwanderung und Islamisierung sind verfassungswidrig

Sitzungsaal des ungarischen Parlements (Fotoquelle: visegradpost.com)

Eine Forderung der nationalen Opposition scheint jetzt – zumindest der Tendenz nach – von der ungarischen Regierung aufgegriffen zu werden (vgl. dazu unseren Bericht http://unser-mitteleuropa.com/2016/04/14/vona-jobbik-ungarn-soll-eu-quotenregelung-mittels-verfassungsanderung-verhindern/):

Ministerpräsident Viktor Orbán hielt während einer Feierstunde im ungarischen Parlament aus Anlass des 5. Jahrestages der neuen ungarischen Verfassung eine Ansprache mit unmissverständlichen Forderungen: es sei Aufgabe der ungarischen Verfassung, Masseneinwanderung und Islamisierung des Landes zu verhindern!

Die ungarische Verfassung, welche im Jahr 2011 von Orbáns Fidesz-Partei eingeführt worden war, habe die Aufgabe des Schutzes der ungarischen Sprache und Kultur, was zugleich bedeute, dass sie die Islamisierung verhindern und die Masseneinwanderung unmöglich machen solle, erklärte Orbán.

Orbán wörtlich: „Ich erkläre hiermit ganz klar und eindeutig, dass die Islamisierung des Landes aufgrund der ungarischen Verfassung verboten ist.“ Die ungarische Regierung sei ebensowenig in der Lage, einer Masseneinwanderung zuzustimmen, da dies gegen die Grundsätze der ungarischen Verfassung verstoßen würde.
Der Regierungschef zitierte danach Auszüge aus der ungarischen Verfassung, um aufzuzeigen, dass diese „die Förderung und den Schutz unseres Erbes, unserer einzigartigen Sprache und unserer ungarischen Kultur“ garantiere und den Schutz der „Lebensbedingungen künftiger Generationen“ sicherstellen soll.

„Wir haben ein Recht, darüber zu entscheiden, mit wem wir zusammenleben wollen und mit wem wir es nicht wollen“, erklärte Orbán. Seiner Ansicht nach seien Ungarn und gewisse mitteleuropäische Staaten eher in der Lage, tragfähige Antworten in der gegenwärtigen Krisensituation zu erteilen, da sie mehr „vom Aktionsgeist erfüllt“ seien als andere Staaten. Als Begründung dafür wies Orbán darauf hin, dass Ungarn eine moderne Verfassung habe, welche Antworten auf die Fragen erteile, „woher die Ungarn kommen, wo sie sich heute befinden und wohin sie gehen“, während Europa sich „durch Ablehnung seiner Vergangenheit und Zukunft selbst belastet und quält“. „Dies geht aus den häufigen Angriffen hervor, die von Europa aus gegen Polen und Ungarn gerichtet werden,“ so Orbán.

Quelle: http://visegradpost.com/en/2016/04/27/mass-immigration-and-islamisation-under-constitutional-ban-in-hungary-according-to-orban/

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Mass immigration and islamisation under Constitutional Ban In Hungary, according to Orbán
During the ceremony at the Parliament for the 5 years of the new Hungarian constitution, Prime Minister Viktor Orbán held an unequivocal speech. The Hungarian constitution prevents mass immigration and Islamization of the country, he said.
The Hungarian constitution – introduced by Fidesz in 2011 – prevents the Islamization and makes mass immigration impossible, because of its protecting role of the Hungarian language and culture, said the Prime Minister Orbán at the ceremony of the 5 years of the new constitution.
“To be perfectly clear and unequivocal, I can say that Islamization is constitutionally prohibited in Hungary,” he said. The government is not able to accept mass immigration, as this would go against the principles embraced by the Basic Law, the other name of the Hungarian constitution.
The head of government cited excerpts from the “Basic Law” to ensure that it guaranteed “the promotion and protection of our heritage, our unique language, Hungarian culture” as well as the protection of “living conditions future generations. “
“We have a right to decide with whom we want to live together and with whom we do not” said Orbán. He then added that Hungary and central European states were more capable of coming up with viable answers to various crises as they were more “filled with the spirit of action” than other states were. He said the reason for this was that Hungary has a modern constitution which has the answers to “where Hungarians come from, where they are now and where they are headed”, while Europe “is in denial about its past and future and burdened by self-torment”. “This is apparent from the frequent attacks Europe hurls at Poland and Hungary,” he said.
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