Migranten- (und Terroristen?-) Invasion über die „Adria-Route“

Das türkische Schiff "Talay 1", welches von den italienischen Behörden im Hafen von Santa Maria di Leuca beschlagnahmt wurde (Fotoquelle : tgcom24.mediaset.it)

Von Francesca de Villasmundo

Das unter türkischer Flagge fahrende Schiff „Talay 1“ legte vor weni­gen Tagen voll­be­laden mit „Flüchtlingen“ in Santa Maria di Leuca auf der Halbinsel Salento, an der Spitze der Ferse des ital­ienis­chen Stiefels, an und eröffnete damit eine neue Route der Invasion Europas, welche quer über die Adria nach Süditalien führt. Das Besondere daran: es han­delt sich um ein rel­a­tiv mod­ernes und sta­bil gebautes Schiff.

Die Schlepper, welche in den ver­gan­genen Monaten ille­gale Einwanderer von der Küste Nordafrikas in Richtung der ital­ienis­chen Insel Lampedusa loss­chick­ten, bedi­en­ten sich dazu in der Regel bil­liger Schlauchboote. Auf der Adria-Route ist es anders: die Schiffe sind sta­bil und es gibt offen­bar einen ein­deuti­gen Vertrag zwis­chen Reeder und Passanten. Die mit ille­galen Einwanderern voll­be­lade­nen Schiffe kom­men aus Albanien und über­queren die südliche Adria in Richtung Italien. Die Adria-Route scheint – seit der Schließung der maze­donis­chen und ungarischen Grenze – der neue Weg der ille­galen Einwanderung zu wer­den.

„Talay 1“ hatte 52 ille­gale Einwanderer aus Afghanistan, Pakistan, Syrien und Somalia an Bord, darunter 21 Kinder, 8 Frauen und 23 Männer. Ein mech­a­nis­ches Problem hatte den Fährmann gezwun­gen, um Hilfe zu rufen. Auf diese Weise ent­deckte die ital­ienis­che Seepolizei die ille­galen Einwanderer, die bere­its auf ital­ienis­chem Gebiet ange­landet waren. Das Schiff wurde beschlagnahmt, der Schlepper festgenom­men und die ille­galen Einwanderer in das (auf Italienisch höflich „Empfangszentrum“ beze­ich­nete) Lager von Otranto ein­geliefert.

Man weiß, dass sich aus dem Albanien benach­barten Kosovo bere­its 350 mil­i­tante Islamisten der Terrororganisation „Islamischer Staat“ angeschlossen haben. Sie kön­nten heutzu­tage ebenso leicht von Pristina via Albanien nach Santa Maria in Italien über­set­zen.

Auch wenn es also den Vorstellungen mancher Gutmenschen wider­strebt: die ter­ror­is­tis­che Bedrohung, der so gut wie keine Hemmnisse ent­ge­genge­setzt wer­den, wächst von Tag zu Tag…

Quellen: www.tgcom24.mediaset.it/cronaca/puglia/migranti-si-riapre-la-rotta-adriatica-caicco-di-25-metri-carico-di-profughi-sbarca-a-santa-maria-di-leuca_3008813-201602a.shtmlwww.medias-presse.info/la-route-de-ladriatique-est-ouverte-aux-migrants/54644

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