Südtirol: Wo sind die syrischen Flüchtlinge?

Pius Leitner (Fotoquelle: www.die-freiheitlichen.com)

„Südtirol ist ein Paradebeispiel wie Asylpolitik nicht funk­tio­nie­ren darf“, stellt der Freiheitliche Fraktionssprecher im Südtiroler Landtag, Pius Leitner, in einer Aussendung fest.

Am 17. Mai hatte Leitner von der Landesregierung die aktu­el­len Daten bezüg­lich der Asylwerber in Südtirol ein­ge­for­dert. Die Annahme, dass es sich vor­wie­gend um Wirtschaftsmigranten und nicht um Schutzsuchende han­delt, wurde durch die Daten bestä­tigt.

„Das Asylrecht ist ein indi­vi­du­el­les Recht und wird bei nach­ge­wie­se­ner Verfolgung gewährt. Mit der ille­ga­len Masseneinwanderung wurde die­ses Recht ad absur­dum geführt und plötz­lich wurde jeder ankom­mende Glücksritter als ver­folg­ter Flüchtling klas­siert“, kri­ti­siert “, erläu­tert Fraktionssprecher Pius Leitner.

„Südtirol bil­det keine Ausnahme, wenn ein Blick auf die Herkunftsländer der ‚Asylwerber‘ gewor­fen wird“, unter­streicht der Freiheitliche Landtagsabgeordnete. „Wie die zustän­dige Landesrätin berich­tet, stam­men die ‚Asylwerber‘ vor­wie­gend aus Nigeria, Pakistan, Bangladesch, Gambia, Mali, Senegal, Afghanistan, Ghana, Irak und Elfenbeinküste. In den meis­ten die­ser Länder fin­det kein bewaff­ne­ter Konflikt oder Krieg statt. Es fällt sofort ins Auge, dass es anschei­nend keine syri­schen Flüchtlinge in Südtirol gibt. In Syrien ver­heert seit über fünf Jahren nicht nur ein Bürger- son­dern auch ein Stellvertreterkrieg das Land, der durch die Türkei und die Golfstaaten stets aufs Neue ange­heizt wird“, erläu­tert der Freiheitliche Fraktionssprecher.

„Zurzeit seien in Südtirol 867 Asylbewerber unter­ge­bracht. 40 in Mals, 40 in Tisens, 19 in Kastelruth, 12 in Brixen, 32 in Bruneck, 44 in Wiesen, 30 in Vintl, 25 in St. Ulrich, 132 in Meran (2 Einrichtungen) und die rest­li­chen in ver­schie­de­nen Einrichtungen in Bozen“, ent­nimmt Leitner aus der Antwort der zustän­di­gen Landesrätin auf seine Anfrage.

„Öffentliche Ressourcen der Landes und der Südtiroler Gemeinden wer­den für Personen auf­ge­bracht, die von Anfang an bereits als ille­gale Einwanderer an den Staatsgrenzen zurück­ge­schickt hät­ten wer­den müs­sen“, kri­ti­siert Pius Leitner. „Anstatt den wirk­lich Notleidenden zu hel­fen, wird den Wirtschaftsmigranten und Glücksrittern der rote Teppich aus­ge­rollt. Es braucht die not­wen­dige Differenzierung zwi­schen Menschen, die tat­säch­lich ver­folgt wer­den oder in Notsituationen sind und jenen, die das Asylrecht miss­brau­chen“, erklärt Leitner.

„Die Willkommenskultur hat maß­geb­lich zu die­ser Fehlentwicklung bei­ge­tra­gen“, betont der Freiheitliche Fraktionssprecher und for­dert abschlie­ßend einen längst über­fäl­li­gen Paradigmenwechsel in der Asyl- und Flüchtlingspolitik.

Quelle: www​.die​-frei​heit​li​chen​.com/​d​e​/​a​r​b​e​i​t​/​p​r​e​s​s​e​m​i​t​t​e​i​l​u​n​g​e​n​/​n​e​w​s​/​s​h​o​w​/​w​o​_​s​i​n​d​_​d​i​e​_​s​y​r​i​s​c​h​e​n​_​f​l​u​e​c​h​t​l​i​n​g​e​.html

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