Das neue Feindbild der Gutmenschen: Außenminister Sebastian Kurz

Sebastian Kurz (Foto: Ailura / Wikimedia CC 3.0)

Von Anton Padua

Österreichs Außenminister Sebastian Kurz will das Asylantenproblem lösen und macht dazu Vorschläge.

Die Flüchtlinge schon im Mittelmeer abzufangen und auf Inseln zur Registrierung unterbringen. Seenot darf keine Berechtigung sein, um nach Europa zu kommen. Das provozierte einen Aufschrei der Gutmenschen.

Dass er aber auch verlangte, die Flüchtlinge in geschützten Zonen in Afrika unterzubringen, will man nicht hören. Die Flüchtlinge werden vor allem zum Aufbau in Afrika gebraucht und haben ein Recht darauf, dort von den USA und ihren Willigen, die die ganze Scheisse losgetreten haben, auch geschützt zu werden. Daß man dies gar nicht will, sieht man in Libyen. Denn dort hätte man Gelegenheit, mit dem Bau von Flüchtlingsstädten zu beginnen. Hier von unlösbaren Problemen zu sprechen ist eine Lüge seitens der beteiligten Großmächte.