„Flüchtlinge“ sollen deutsche Staatsbürger werden

Deutsche Reisepässe

Es wird wohl der nächste radikale Schritt bei der Veränderung des deutschen Staatsvolks werden. Politiker mehrerer Parteien fordern eine Reform des Staatsbürgerschaftsrechts. Sie wollen das Abstammungsprinzip (ius sanguinis) durch das Geburtsortsprinzip (ius soli) ersetzen.

Nach Ansicht der Politiker von Linkspartei, SPD und Grünen sollen alle Kinder, die in Deutschland geboren werden, automatisch die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Dadurch wird sich die ethnische Zusammensetzung des deutschen Staatsvolks und somit auch des Wahlvolks massiv und mit wachsender Geschwindigkeit verändern.

„Die deutsche Staatsangehörigkeit ist eine wichtige Voraussetzung für die Integration hier, und die doppelte Staatsbürgerschaft ist ein selbstverständlicher Teil der Anerkennungskultur in Deutschland“, sagte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Eva Högl.

Auch Volker Beck von den Grünen will den Flüchtlingskindern automatisch die deutsche Staatsbürgerschaft zuerkennen. „Wer in Deutschland geboren wird, soll die deutsche Staatsangehörigkeit bekommen, wenn zumindest ein Elternteil sich hier rechtmäßig aufhält“, sagte er.

Ausgelöst hatte die Diskussion der Linken-Politiker Bodo Ramelow. Er hatte am Wochenende gefordert, dass in Deutschland geborene Flüchtlingskinder automatisch die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten sollten. Politiker von CDU und CSU sind bisher gegen solche Pläne.

Quelle: https://www.berlinjournal.biz/ (Newsletter vom 18.8.2016)