Soros‘ Geld floss auch nach Österreich – Auf wen der Spekulant im Europaparlament zählt

Gastkommentar von Harald Vilimsky (FPÖ)

George Soros kennt man ja: Das Vermögen des unga­risch-ame­ri­ka­ni­schen Multi-Milliardärs wird aktu­ell auf rund 25 Milliarden Dollar taxiert. Ebenso berühmt wie berüch­tigt wurde er als Spekulant gegen das bri­ti­sche Pfund („The man who broke the Bank of England“). Und rechts­kräf­tig ver­ur­teilt wurde er wegen Insiderhandels.

Politisch ist Soros höchst umtrie­big, wobei er sich dafür seit 1994 der Open Society Foundations (OSF) bedient. Die Organisation gerät immer wie­der in die Kritik, gilt sie doch nicht weni­gen als Lobby-Struktur für die Interessen von Soros.

Die OSF wurde vor eini­gen Wochen von Hackern heim­ge­sucht, die die dabei erbeu­te­ten über 2500 Dokumente vor kur­zem auf DCLeaks ver­öf­fent­licht haben. Strikt ver­trau­li­che Dinge waren da wohl nicht dabei, jeden­falls aber ein paar Unterlagen, die dabei hel­fen, eine Einschätzung zu bekom­men, wie die OSF agiert.

Dokument über EU-Abgeordnete „gele­akt“

Die Lektüre för­dert durch­aus Interessantes zuta­gen. Ein Dokument trägt den Titel „Verlässliche Alliierte im Europäischen Parlament“ – und lis­tet dort jene Abgeordneten auf, bei denen es erwie­sen oder wahr­schein­lich sei, dass sie die Werte der Organisation in der Legislaturperiode 2014 bis 2019 unter­stüt­zen, wie es in dem Dokument heißt.

Dass Soros gut ver­netzt ist, weiß man. Dass aber von den ins­ge­samt 751 Abgeordneten des Europaparlaments 226 in die­sem Dokument auf­ge­lis­tet wer­den, über­rascht dann doch. Immerhin attes­tiert die Soros-Lobby-Organisation damit, dass rund 30 Prozent der Abgeordneten ihre Ziele unter­stüt­zen.

Unter den Soros-Freunden fin­den sich (auf den Seiten 52 bis 54) auch einige Österreicher samt Kontaktdaten und Kurzlebensläufen, näm­lich kon­kret fol­gende (in alpha­be­ti­scher Reihenfolge):

Eugen Freund (SPÖ)
Ulrike Lunacek (Grüne)
Angelika Mlinar (NEOS)
Evelyn Regner (SPÖ)
Michel Reimon (Grüne)
Monika Vana (Grüne)
Josef Weidenholzer (SPÖ)

Von den 18 EU-Abgeordneten aus Österreich kann man also sie­ben als Soros-nahe bezeich­nen. Keiner davon kommt aus ÖVP oder FPÖ. Grüne und NEOS sind nach Angaben der OSF geschlos­sen im Soros-Lager, die SPÖ mit drei von fünf Abgeordneten zumin­dest mehr­heit­lich.

Projekte für EU-Wahl finan­ziert

Ein wei­te­res gele­ak­tes Dokument aus den Open Society Foundations lis­tet all jene Projekte auf, wo Geld der Soros-Stiftung dazu ver­wen­det wurde, Projekte im Rahmen der EU-Wahl 2014 zu „för­dern“. Wie oft, wenn die „Offene Gesellschaft“ im Namen von Soros bemüht wird, geht es auch hier um Beeinflussung der Politik in eine ganz bestimmte Richtung. In eini­gen die­ser rund 90 Projekte, die mit ins­ge­samt 5,7 Millionen Dollar dotiert waren, floß auch Geld nach Österreich.

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