BKA-Propaganda, genützt hat es nicht

Von Reinhard Irsigler

Ein recht ungeheuerlicher Artikel fand sich im Tagesspiegel (Anlage) vom Sonnabend, 3.9.2016. Unter dem Titel „Bundeskriminalamt warnt vor AfD-Propaganda“ wird die AfD schon absichtlich zur Nazi-Partei gestempelt, indem man den Begriff „Propaganda“ nutzt, der seit 1945 in der Mottenkiste geruht hat und mit dem man eben unwillkürlich den Reichspropagandaminister assoziiert. Aber es geht weiter: sämtliche Angriffe auf Flüchtlingsheime werden de facto der AfD als „rassistisch motivierte Taten“ zugeschrieben, obwohl die AfD nicht müde wird, dazu aufzufordern, das Problem in der Regierung zu suchen und eben nicht auf Flüchtlinge loszugehen.

Was aber als Krönung in diesem Artikel gesehen werden muss, ist die Tatsache, dass der Bürger a priori, quasi im staatlichen Auftrag, ein „Willkommensbürger“ zu sein hat. Spätestens hier macht sich das BKA selbst zur Propagandamaschine. Denn es ist immer noch ein freies Recht der Bürger, eine eigene Meinung über Zuwanderung zu haben. Gerade durch dieses Gehabe der Medien und der Politik erzeugt man ja bei den Bürgern Misstrauen. Denn Deutschland hat bereits Millionen von Migranten wohl oder übel integriert und wenn man tatsächlich behauptet, eine „Obergrenze“ gäbe es nicht, erzeugt man bei jedem denkenden und gebildeten Menschen Widerstand.

Warum werden in diesem Artikel nicht auch die Straftaten auch der Zuwanderer aufgeführt, die sich – um Zehnerpotenzen – von jener Zahl der der AfD zugedichteten Taten unterscheiden? Jedenfalls genützt hat dieser überflüssige Hetzartikel nicht: die AfD wurde in rekordverdächtigen Prozentsätzen doch gewählt!

 

reinhard-irsigler

Dipl.-Informatiker Reinhard Irsigler ist ein Vertreter der IT-Industrie und AfD-Mitglied.

 

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Herausgebers oder die Meinung anderer Autoren von “Unser Mitteleuropa” wiedergeben.

Print Friendly