„Habsburg light“ – das neue Mitteleuropa?

Bildquelle: Wikipedia

Hört man am heu­ti­gen EU-Gipfel zur Zukunft der Europäischen Union völ­lig neue Töne aus Mittelosteuropa?

Der mög­li­che neue Präsident Österreichs Norbert Hofer ist sich mit Tschechien, Ungarn, Polen und der Slowakei in der Flüchtlingsfrage einig: die vier Visegrád-Staaten und Wien set­zen gemein­sam auf mas­sive Abschottung.

Warum das wich­tig ist:

Sollten die Fünf tat­säch­lich künf­tig gemein­sam agie­ren, würde in Europa ein neues poli­ti­sches Kraftzentrum ent­ste­hen, eine Art „Habsburg light“.

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Dazu fol­gende wich­tige Anmerkung aus beru­fe­nem Munde:

Der außen­po­li­ti­sche Berater des Präsidentschaftskandidaten Norbert Hofer, Dr.Norbert van Handel, wies dar­auf hin, dass neue Überlegungen zur Reform der EU drin­gend not­wen­dig sind.

Wenn der Regierungschef eines Kleinststaates, der nicht grö­ßer als Düsseldorf ist, sich anmaßt ein Land wie Ungarn aus der euro­päi­schen Gemeinschaft aus­schlie­ßen zu wol­len, hat jede Toleranz ihre Grenzen.

Die Dominanz der grö­ße­ren EU-Staaten, der viel zu große Einfluss der Beneluxstaaten und die Erfahrungen nach dem Votum der Briten gegen die EU, zwin­gen die mit­tel­eu­ro­päi­schen Länder zu han­deln.

In einem BÜNDNIS MITTELEUROPA soll­ten jene Nationen, die eine jahr­hun­der­te­lange gemein­same Geschichte hat­ten, in neuer Form enger zusam­men­ar­bei­ten, um in Brüssel in wich­ti­gen Fragen mit einer Stimme zu spre­chen.

Dass Leute wie Herr Juncker oder Herr Schulz gerade dies nicht wol­len, ist klar.

Zu leicht könnte das euro­päi­sche Gebäude, das durch die ver­häng­nis­volle Politik der letz­ten Jahre ernst­haft beschä­digt wurde, zusam­men­bre­chen.

Die unver­ant­wort­li­che Willkommenspolitik, der deut­schen Kanzlerin, die zur Massenimmigration frem­der Kulturen führte, die Unfähigkeit, die eige­nen Grenzen zu schüt­zen, die demo­kra­tie­po­li­tisch mehr als bedenk­li­che Form der Anbiederung an die Türkei und die den Verträgen von Maastricht wider­spre­chende Milliardenfinanzierung Griechenlands, die nicht den Menschen dort, son­dern aus­län­di­schen Großbanken zugute kam, ver­langt eine radi­kale Änderung des Brüssler Managements.

Diese kann nur von den Staaten Mitteleuropas aus­ge­hen, denn diese lei­den beson­ders unter der zer­stö­re­ri­schen Politik des der­zei­ti­gen EU-Direktorats.

Gerade heute ist es ein Gebot der Stunde, die EU zu erhal­ten und zu refor­mie­ren und nicht den Machtspielen eini­ger weni­ger zu über­las­sen.

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