Bei Hofers „So wahr mir Gott helfe“ Entsetzen – bei „Grüß Göttin“ in Nordtirol hingegen Applaus?

Sigmar Stocker (Foto: die-freiheitlichen.com)

„Die Wahlplakate des Bundespräsidentschaftskandidaten der FPÖ, Norbert Hofer, schei­nen Aufsehen zu erre­gen, weil der Beisatz ‚So wahr mir Gott helfe‘ abge­druckt ist. Ich kann mir die­sen Aufschrei der Empörungen nicht erklä­ren, weil ich in die­sem Beisatz auch nichts Empörendes finde. Weshalb soll sich ein Politiker nicht zu sei­nen christ­li­chen Wurzeln beken­nen? Ganz und gar abwe­gig erschei­nen mir die Zurufe aus Kirchenkreisen. Die Kirche sollte doch froh sein, wenn sich ein Politiker heute noch so klar offen­bart. Sollen sich christ­li­che Politiker der lin­ken Atheisten-Doktrin beu­gen? Eine Vorzugsschiene schei­nen der­zeit eher die Moslems zu haben, denen gegen­über all­seits Toleranz ein­ge­for­dert wird“, so der frei­heit­li­che Südtiroler Landtagsabgeordnete Sigmar Stocker in einer Aussendung.

„Wir erle­ben gerade ein kla­res Zeichen von eisei­ti­ger Empörung. Dabei denke ich kon­kret an das unüber­seh­bare Transparent an der Inntalautobahn bei Kufstein mit der Aufschrift ‚Grüß Göttin‘. Das durfte natür­lich nicht kri­ti­siert wer­den, denn das war ja Kunst (oder Krempel!?) und da musste Toleranz vor­herr­schen, kam die Botschaft doch aus der lin­ken Reichshälfte. Das ‚Grüß Göttin‘ durfte über Jahre an der Autobahn auf­ge­stellt sein, um von Millionen vor­bei­fah­ren­den Menschen gese­hen zu wer­den. Es wurde nicht danach gefragt, ob es Gläubige viel­leicht belei­di­gen oder dem all­ge­mei­nen Volksempfinden abträg­lich sein könnte. Wer damals für die Meinungsfreiheit war, der soll jetzt mit sei­ner mora­li­schen Falschheit hin­term Berg hal­ten. Denn Hofers ‚So wahr mir Gott helfe‘ ist für seine Persönlichkeit authen­tisch, das ‚Grüß Göttin‘ war unter dem Deckmantel der künst­le­ri­schen Freiheit doch wohl eher eine Provokation. Diese musste man ertra­gen, Hofers Botschaft hin­ge­gen soll ein Ärgernis sein?“, so Stocker abschlie­ßend.

Quelle: Pressemitteilung der Südtiroler Freiheitlichen vom 27.10.2016

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