Rente? Was ist das?

Fotoquelle: pixabay.com

Von David Goller (Südtirol)

Immer wieder wer­den Sie sich fra­gen: „Wie werde ich von meiner Rente leben kön­nen?“ So katas­trophal niedrig wie sie derzeit ist, ist dies eine wirk­lich berechtigte Frage. Altersarmut ist von einer unglaublichen Angst, zur unver­schämten Wirklichkeit gewor­den. Menschen welche ihr Leben lang gear­beitet haben, sind nicht mehr im Stande sich das Überlebensnotwendigste zu leis­ten und dies in einer Zeit, von der behauptet wird, es sei ein so großer Reichtum vorhan­den, dass man Millionen von „Flüchtlingen“ aufnehmen könne.

Wie sagte schon der, laut mir, einzige gute Politiker? „Geben Sie dem Arbeiter das Recht auf Arbeit, solange er gesund ist, sich­ern Sie ihm Pflege, wenn er krank ist, sich­ern Sie ihm Versorgung, wenn er alt ist.“ Wie viele dieser Punkte Bismarcks wer­den heute gesichert?

Aber die Politik hat schnell eine Antwort parat: „Altersvorsorge“. Sprich: der Staat kann die finanzielle Sicherheit im Alter für das Volk nicht mehr gewährleis­ten, küm­mern Sie sich selbst darum, Ihre Steuern brauchen wir für etwas anderes. Aber wie kommt’s?

Es ist ein faszinierend kom­plexer, aber doch viel zu offen­sichtlicher Plan, welchen ich jetzt ver­mut­lich nur etwas ober­fläch­lich streifen werde.

Wie wir schon lange wis­sen, wer­den alle pri­vaten Bankunternehmen von den einzel­nen Staaten finanziert. Denn wie kön­nte es sonst sein, dass ein Staat eine pri­vate Bank vor dem Bankrott ret­ten muss und dabei selbst zu Grunde geht? Eine Riesenschweinerei? In der Tat, aber eine trau­rige Tatsache.

So, jetzt eine schlussfol­gernde Frage: Wie kann der Staat einer Bank noch mehr Geld gewährleis­ten und dabei sogar noch sparen? Gewonnen! Die Altersvorsorge! Die Regierung senkt die Renten auf ein so min­i­males Maß, dass den Menschen kaum etwas anderes übrig bleibt als ihr Geld auf die Bank zu tra­gen und dort auf eine Absicherung zu hof­fen.
Die Banken garantieren die sichere Aufbewahrung des Geldes, natür­lich kostenpflichtig, ver­sich­ern Zinsen, bei welchen nicht nur vor dem Komma Nullen ste­hen und dafür dür­fen die Banken über Jahrzehnte hin­weg mit diesem Geld arbeiten und Milliarden schef­feln. Ein Superdeal. Die Regierung hat mehr Geld für Flüchtlinge und sinnlose Bauvorhaben, die Banken sind auch zufrieden und der ein­fache Arbeiter, der Bürger, das Volk, bekommt dafür eine etwas riskante, mar­ode und im Verhältnis geringe finanzielle Sicherheit für später.

Und der größte Witz am Ganzen? Die linken Politiker, welche früher immer vor­gaben sich am meis­ten für den Arbeiter einzuset­zen, sind jene, welche heute, am meis­ten dage­gen arbeiten.

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