Anhörung zur Verfassungsreform im österreichischen Parlament: Nur ein NEIN kann Süd-Tirol schützen.

L.-Abg. Sven Knoll (Foto: suedtiroler-freiheit.com)

Im öster­rei­chi­schen Parlament fand am Mittwoch eine Anhörung zu den Folgen der geplan­ten ita­lie­ni­schen Verfassungsreform für Süd-Tirol statt. Der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll, zeigt sich erfreut dar­über, dass den Parlamentariern ver­mit­telt wer­den konnte, dass diese Verfassungsreform eine große Gefahr für Süd-Tirol dar­stellt und nur ein kla­res NEIN vor einer Beschneidung der Autonomie schüt­zen kann.

Die SVP hat sich in völ­lige Abhängigkeit von Matteo Renzi und dem Partito Democratico bege­ben und muss nun für eine Verfassungsreform wer­ben, die Süd-Tirols Autonomie beschnei­det. Mit die­ser ver­ant­wor­tungs­lo­sen Haltung steht die SVP inzwi­schen völ­lig iso­liert in Süd-Tirol da.

Der Plan der SVP war es daher, sich durch eine ein­sei­tige Berichterstattung vor dem Süd-Tirol-Unterausschuss eine Wahlempfehlung für die Verfassungsreform aus Wien zu holen. Dieses Vorhaben ist jedoch ent­schie­den nach hin­ten los gegan­gen. Auf Empfehlung der Süd-Tiroler Oppositionsparteien wurde näm­lich nicht nur Karl Zeller, son­dern auch der der ehe­ma­lige Senator Oskar Peterlini ein­ge­la­den, der den Mitgliedern des Süd-Tirol-Unterausschusses die kata­stro­pha­len Auswirkungen der Verfassungsreform für Süd-Tirol erläu­terte.

In meh­re­ren Rückfragen und Stellungnahmen zeig­ten sich die Mitglieder des Süd-Tirol-Unterausschusses besorgt über die Entwicklungen in Süd-Tirol und äußer­ten ihre gro­ßen Bedenken zur Verfassungsreform.

Es ist wich­tig, dass das Vaterland Österreich und der Süd-Tirol-Unterausschuss im Parlament lau­fend und objek­tiv über Süd-Tirol infor­miert wer­den, um die Schutzmachtfunktion best­mög­lich aus­zu­üben. Auf Süd-Tirol kom­men näm­lich harte Zeiten zu, wenn die Verfassungsreform ange­nom­men wird, so Sven Knoll.

Die natio­na­lis­ti­schen Polemiken um den lan­des­üb­li­chen Empfang, in die sich nun selbst der ita­lie­ni­sche Innenminister Alfano ein­schal­ten will, um Süd-Tirol zu maß­re­geln, geben einen bit­te­ren Vorgeschmack auf das, was Süd-Tirol erwar­tet, wenn die Verfassungsreform ange­nom­men wird und Italien ein zen­tra­lis­ti­scher und noch auto­no­mie­feind­li­che­rer Staat wird. 

L.-Abg. Sven Knoll

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