Viktor Orbán: am 1. Dezember hatten die Ungarn nichts zu feiern

Viktor Orbán (Fotoquelle: dailynewshungary.com)

Vor den Wahlen in Rumänien wurde der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán in Sathmar/Satu Mare/Szatmárnémeti von einem Vertreter der rumänis­chen Medien gefragt, warum der ungarische Außenminister Péter Szijjártó die Teilnahme von ungarischen Diplomaten an den Feierlichkeiten des rumänis­chen Nationalfeiertags am 1. Dezember ver­boten habe.

Viktor Orbán antwortete, dass Ehrlichkeit die beste Methode sei, selbst wenn es um sen­si­ble Themen gehe wie bei diesem diplo­ma­tisch sehr heiklen Thema.

Orbán wörtlich: „Es ist immer noch besser, wegen einer Aufrichtigkeit im Konflikt miteinan­der zu ste­hen, als unaufrichtig zu sein. Da am 1. Dezember die Ungarn nichts zu feiern haben, wer­den sie auch nichts feiern.“

Die Entscheidung der ungarischen Diplomatie beze­ich­nete Orbán als richtig, da sie „den ger­aden Weg gewählt“ habe.

Im Jahr 1990 wählte Rumänien den ersten Dezember zu seinen Nationalefeiertag: 1918 wurde an diesem Tag in Karlsburg/Alba Julia/Gyulafehérvár die rumänis­che Nationalversammlung abge­hal­ten, deren Teilnehmer die Vereinigung Siebenbürgens mit dem rumänis­chen Königreich erk­lärten.

Der Ministerpresident berichtete auch, dass an der Besprechung, an dem auch der Bürgermeister Gábor Kereskényi teil­nahm, die Lage in Sathmar bew­ertet wurde.

Quelle: magyaridok.hu/kulfold/orban-viktor-december-1-jen-magyaroknak-nincs-mit-unnepelni-1239673/

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