Ungarischer Sicherheitsexperte: Weihnachten naht, die Zahl der Anschläge steigt

György Nográdi, ungarischer Sicherheitsexperte (Foto: alfahir.hu)

Der „Islamische Staat“ erlitt vor kur­zem eine schwere Niederlage, seine Ideen hin­ge­gen bestehen wei­ter. Die Hälfte der Terrororganisation mag in den Kämpfen in Syrien und im Irak unter­ge­hen, doch die andere Hälfte wird sich über die ganze Welt zer­streuen. Laut dem unga­ri­schen Sicherheitsexperten György Nógrádi wird die Zahl von Angriffen auf Christen zuneh­men, je mehr sich Weihnachten nähert.

Nógrádi erklärte gegen­über dem unga­ri­schen TV-Sender M1, dass sei­ner Ansicht nach viel ein­fa­cher wäre, Maßnahmen gegen den inter­na­tio­na­len Terrorismus ein­zu­lei­ten, wenn sich Russland und die Vereinigten Staaten nach Donald Trumps Angelobung dies­be­züg­lich eini­gen wür­den.

Gegenwärtig sei es jedoch noch so, dass Großbritannien, der euro­päi­sche Hauptverbündete der USA, die Russen für die gegen­wär­ti­gen Ereignisse in Syrien ver­ant­wort­lich mache.

Laut Nógrádi wer­den die Attentäter, die heute vor allem in der Dritten Welt Terrorattentate gegen zivile Ziele aus­üben, diese in Europa fort­set­zen und ver­su­chen, auch nach Russland und in die Vereinigten Staaten zu gelan­gen.

Nach einer mög­li­chen Beseitigung des „Islamischen Staates“ werde die ter­ro­ris­ti­sche Bedrohung kurz­fris­tig sogar zuneh­men. Danach hänge es von der Politik der Terrorgegner-Koalition ab, ob diese Bedrohung sin­ken werde oder nicht, so der Experte.

Im Zusammenhang mit dem Bombenanschlag gegen die kop­ti­sche Kathedrale in Kairo am Sonntag erklärte Nógrádi, dass wäh­rend der Weihnachtszeit die Zahl der Angriffe gegen Christen über­all in der Welt zuneh­men werde.

Bezüglich des von Kurden ver­üb­ten Anschlages in Istanbul betonte der Experte, dass dadurch nur Recep Tayyip Erdogan gestärkt werde. Trotz des Todes von 20–30 unglück­li­chen Polizisten oder Soldaten werde sich die tür­ki­sche Politik nicht wesent­lich ändern, da die Radikalisierung in der öffent­li­chen Meinung bloß die Position des Präsidenten unter­mau­ern würde.

Quelle: 888​.hu/​a​r​t​i​c​l​e​-​n​o​g​r​a​d​i​-​a​-​k​a​r​a​c​s​o​n​y​-​k​o​z​e​l​e​d​t​e​v​e​l​-​n​o​-​a​-​m​e​r​e​n​y​l​e​t​e​k​-​szama

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