FPÖ in Moskau: Das Abkommen

Moskau (Foto: pixabay.com)

Von Alexander Markovics

FPÖ Spitze unter­zeich­net Abkommen mit Partei Einiges Russland Wie am Montag in öster­rei­chi­schen Medien bekannt gege­ben wurde, unter­zeich­nete eine FPÖ Delegation rund um Parteichef Heinz-Christian Strache ein Abkommen mit der rus­si­schen Regierungspartei Einiges Russland durch ihren Vertreter F.W. Schelesnjak in Moskau.

Das 10 Punkte umfas­sende Abkommen ist außen­po­li­ti­sch von gro­ßem Wert: So spre­chen sich etwa beide Parteien für ein Ende der EU-Sanktionen gegen Russland aus, wel­che ins­be­son­dere die öster­rei­chi­sche Landwirtschaft schwer belas­ten. Weiters ver­pflich­ten sich beide Parteien zur „gegen­sei­ti­gen Nichteinmischung in Innere Angelegenheiten“ – eine deut­li­che Absage an die west­li­che Praxis des „Regimechanges“ gegen­über dem glo­ba­len Sumpf unlieb­sa­men Staaten. Auch für die patrio­ti­sche FPÖ steht somit die Souveränität Österreichs über den Interessen frem­der Mächte.

Die FPÖ will „eine diplo­ma­ti­sche Befriedigung der Konflikte in Syrien und auf der Krim errei­chen“ sowie als „neu­tra­ler und ver­läss­li­cher Vermittler und Partner im Sinne einer Friedensstiftung (…) (und) Brückenbauer“ auf­tre­ten. Innenpolitisch große Folgen für Österreich dürfte hin­ge­gen der Passus haben, dass man sich über „gesetz­ge­be­ri­sche Tätigkeiten“ und hin­sicht­lich „Erfahrungen im Parteiaufbau“ aus­tau­schen will – zwei Passagen die man auf die Absicht der FPÖ, wel­che laut Umfragen bei der nächs­ten Nationalratswahl in Österreich stärkste Partei wer­den wird, den öster­rei­chi­schen Staat nach rus­si­schem Vorbild umzu­bauen, hin­deu­ten.

Die im Abkommen dar­ge­legte Absicht, die „(…)Erziehung der jun­gen Generation im Geiste des Patriotismus (sicher­zu­stel­len).“ ist hin­ge­gen eine ein­deu­ti­ges Bekenntnis zur Erziehung der Jugend zu einer patrio­ti­schen und anti-glo­ba­lis­ti­schen Haltung, die wie­der die eigene Identität in den Vordergrund der Erziehung stellt.

Die Reaktionen von Vertretern des öster­rei­chi­schen Sumpfes wie Reinhold Mitterlehner und Werner Amon (beide ÖVP) , dar­auf, wel­che von einer „außen­po­li­ti­schen Geisterfahrt“ spre­chen und sich plötz­lich an den Kalten Krieg zurück­er­in­nert füh­len, zeu­gen nur vom geis­ti­gen Bankrott der öster­rei­chi­schen Staatsparteien. Sowohl ÖVP als auch SPÖ bewei­sen damit, dass ihnen die Vasallentreue gegen­über Globalisten wie Jean-Claude Juncker und Angela Merkel mehr wert ist, als die Interessen des öster­rei­chi­schen Volkes, dass die Sanktionen gegen Russland und das stän­dige Säbelrasseln gegen Putin end­gül­tig satt hat. Mit die­sem his­to­ri­schen Abkommen macht die Freiheitliche Partei deut­lich, dass trotz der EU-Sanktionen gegen Russland eine starke patrio­ti­sche Opposition inner­halb Europas gegen die Brüsseler Sanktions- und Eskalationspolitik gegen­über Russland besteht.

Es könnte das Signal für eine ver­stärkte Zusammenarbeit zwi­schen Russland und dem patrio­ti­schen Europa sein, dem sich noch alle ande­ren patrio­ti­schen Parteien auf dem Kontinent anschlie­ßen wer­den.

Quelle: kate​hon​.com/​d​e​/​a​r​t​i​c​l​e​/​f​p​o​e​-​m​o​s​k​a​u​-​d​a​s​-​a​b​k​ommen

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