Russland-Sanktionen zerstörten 7000 österreichische Arbeitsplätze

Von Wecameasromans - Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=19346462

Die Russland-Sanktionen wur­den von Wirtschaftsexperten immer wie­der kri­ti­siert. Nun rech­nete das Wifo-Institut nach: die Sanktionen ver­nich­te­ten in Österreich 7000 Arbeitsplätze und ver­rin­ger­ten die Wirtschaftsleistung um 550 Millionen Euro.

Erst kurz vor Weihnachten wur­den die EU-Sanktionen gegen Russland um wei­tere sechs Monate bis Ende Juli 2017 ver­län­gert. Die Wirtschaftssanktionen zie­len auf den rus­si­schen Finanz-, Energie- und Rüstungssektor sowie auf die Ausfuhr von Gütern, die auch mili­tä­ri­sch genutzt wer­den kön­nen.

Falsches Spiel der Politik

Immer wie­der beteu­er­ten öster­rei­chi­sche Politiker, dass sie gegen die Sanktionen seien. Ex-Bundespräsident Heinz Fischer ver­si­cherte Wladimir Putin im April 2016 in Moskau, dass er eine schritt­weise Aufhebung begrü­ßen würde. ÖVP-Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner ver­sprach den Österreichern noch im November 2016, dass „Österreich gegen eine Verschärfung oder Verlängerung die­ser Einschränkungen“ sei. In Brüssel stimmte Österreich aber allen Beschlüssen zu.

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