Asylwerber-Jobs gefährden heimische Arbeitnehmer

Foto: © Raimond Spekking / Wikimedia Commons / CC BY-SA .0 (Ausschnitt)

Die von ÖVP-Außenminister Sebastian Kurz und Innenminister Wolfgang Sobotka vorgeschla­ge­nen Ein-Euro-Jobs für Asylwerber kön­nten die heimis­che Arbeitsmarktsituation weiter ver­schär­fen. Bisher kün­stlich via öffentliche Förderung geschaf­fene Beschäftigungsverhältnisse für schwer ver­mit­tel­bare Arbeitskräfte wür­den mas­sive Konkurrenz bekom­men.

Heimische Arbeitsnehmer in Gefahr

Eine Anfragebeantwortung von Sozialminister Alois Stöger (SPÖ) an die FPÖ-Abgeordnete Dagmar Belakowitsch-Jenewein stellt dar, dass bere­its jetzt in den von Kurz und Sobotka für Asylwerber angepeil­ten Beschäftigungsfeldern in den let­zten Jahren nicht weniger als 135.000 Arbeitsplätze über soge­nan­nte Sozialökonomische Betriebe mit finanziellen Förderungen aus dem Budget des Arbeitsmarktservice (AMS) geschaf­fen wor­den sind.

Konkret wären durch ein Hineindrängen von Asylwerbern 8.688 Jobs im sozialökonomisch organ­isierten Baugewerbe, 4.952 in der Gastronomie, 4.623 in der Grünraumbewirtschaftung, 4.321 in der Textil- und Secondhandbranche, 3.921 in Recycling und Reparatur oder 3.768 im Handel- und Gewerbe poten­tiell in Frage gestellt und gefährdet. Die Zahlen beziehen sich auf den Zeitraum 2010 bis 2016.

Weiterlesen: www.unzensuriert.at/content/0022859-Ein-Euro-Jobs-fuer-Asylwerber-gefaehrden-135000-Arbeitsplaetze

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