Orbán: Denn so etwas wie das europäische Volk gibt es nicht!

Viktor Orbán (Foto: MTI)

In einem im Rahmen der Lámfalussy-Vorlesungsreihe zu glo­ba­len wirt­schaft­li­chen Entwicklungen gehal­te­nen Vortrag äußerte Ministerpräsident Orbán die Ansicht, dass Donald Trumps Prinzip „America first“ alle Länder dazu ermäch­tige, ihre natio­na­len Interessen an erste Stelle zu set­zen. Orbán cha­rak­te­ri­sierte dies als „eine große Freiheit und ein gro­ßes Geschenk“.

Weiter benannte er das Streben nach einem föde­ra­len Europa als gro­ßen Fehler, „denn so etwas wie das euro­päi­sche Volk gibt es nicht“. Gleichzeitig for­derte der unga­ri­sche Regierungschef die Bildung einer EU-Streitkraft, die über die Fähigkeit ver­füge, den Kontinent ohne die Hilfe der Vereinigten Staaten zu ver­tei­di­gen.

Zudem unter­strich er, dass sich die EU gegen­über China und Russland öff­nen müsse, um das Wirtschaftswachstum anzu­kur­beln. Nicht zuletzt lobte Orbán in sei­ner Rede die Politik der Ungarischen Nationalbank. Sie habe gehol­fen, die unga­ri­sche Wirtschaft wie­der auf den Wachstumspfad zu brin­gen.

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