Der Aufmarsch an dem Tag der Szekler Freiheit wurde nicht erlaubt

Szekler an der Veranstaltung des Tages der Szekler Freiheit (Foto: MTI)

10 Menschen dür­fen max­i­mal auf­marschieren und das auch nur auf dem Fußweg – warnte das Bürgermeisteramt in Neumarkt am Mieresch (Târgu Mureș, Marosvásárhely). Nur die Veranstalter wur­den darüber nicht informiert.

Das Bürgermeisteramt von Neumarkt hat im Rahmen des, am Freitag geplanten, Tag der Szekler Freiheit nur das Gedenken an die Szekler Märtyrer erlaubt, nicht aber den Aufmarsch, schon gar nicht den Aufmarsch auf der Straße – wie das Amt es am Mittwoch mit­teilte.

Im Dokument steht, das für den Veranstalter das Mihai Eminescu Zentrum zu Verfügung ste­hen wird, „um kul­turellen Veranstaltungen zu hal­ten, anlässlich des Tages der Szekler Freiheit.“

Es wurde auch hinzuge­fügt, dass das Bürgermeisteramt die Teilnahme von 10 Personen erlaubt, „um eine Petition zu starten, wie es im Gesetz steht.“ Laut dem Standpunkt des Amtes kön­nen die Teilnehmer die Veranstaltung nur auf dem Fußweg ver­lassen.

Wie Előd Kincses, Rechtsvertreter der Veranstaltung mit­teilte, hat die Führung der Stadt die Veranstalter gar nicht informiert, sie beka­men die Nachrichten nur per Pressemitteilung.  Weiter meinte der Rechtsanwalt, dass die Stellungnahme ein­deutig Missbrauch der amtlichen Macht darstellt.

Er erin­nerte daran, dass die Anfang 2015 angemeldete Demonstration für 2016 und 2017 recht­mäßig war und hierzu ein bestand­skräftiges Gerichtsurteil gibt. Laut dem Gericht muss das auch das Bürgermeisteramt auch zur Kenntnis nehmen. Wie es im Gesetz steht, hätte der Bürgermeister die Veranstaltung in den fol­gen­den 48 Stunden der Verkündigung ver­bi­eten kön­nen, dies wurde nicht gemacht. Előd Kincses bat die Gendermarie der Vereinbarung entsprechend zu han­deln.

Wie es György László, Präsident der Rat des Szeklers von Marosszék im Rahmen einer Pressekonferenz am Mittwoch mit­teilte: „es wurde vere­in­bart, dass die Gendarmerie dem Aufmarsch eine Spur der Straße sich­er­stellt.“

Lucian Goga, Präfekt, sagte in einem Pressegespräch, dass die Beamten alles gemacht hät­ten, damit die Veranstaltung in nor­malen Zuständen, recht­mäßig ablaufen kön­nte und bat die Teilnehmer in Ruhe und Verständnis zu protestieren.

Print Friendly, PDF & Email

Für unseren täglichen Info-Brief kön­nen Sie sich hier anmelden.

Wenn Sie unsere Mission mit einer Spende unter­stützen wollen, kön­nen Sie dies gerne per PayPal oder auch in kon­ven­tioneller Form, per Bankzahlschein machen.


IBAN: HU48135555551355201000014057, BIC: KODBHUHB, „Unser Mitteleuropa“

Wir sind für jegliche Hilfe sehr dankbar!