NEIN zu Containerstädten für Asylanten in Südtirols Gemeinden 

Walter Blaas (Foto: Freiheitliche)

In Südtirols Gemeinden geht das Gespenst der Containerstädte für Asylanten um. Während den Gemeinden das SPRAR-Programm zur Aufnahme von 3,5 Asylanten pro 1.000 Einwohner schmack­haft gemacht wird, wird auf der anderen Seite mit dem Errichten von Containerstädten gedroht, soll­ten die Gemeinden nicht auf das SPRAR-Programm set­zen. Die Freiheitlichen kri­tisieren diese Vorgehensweise und forderen einen Aufnahmestopp von Asylanten in Südtirol.

„Genug ist genug“, unter­stre­icht der Freiheitliche Landesparteiobmann Walter Blaas in einer Aussendung ein­lei­t­end. „Wir wollen keine Containerstädte für Asylanten in Südtirols Gemeinden, damit sich die Lage noch weiter zus­pitzt. Derzeit erhöht sich der Druck auf die Südtiroler Gemeinden sich an der Unterbringung von soge­nan­nten Flüchtlingen zu beteili­gen. Entweder durch die Teilnahme am staatlichen SPRAR-Programm oder an der Zuweisung von Asylanten durch das Land“, kri­tisieren der Freiheitliche Landesparteiobmann und Generalsekretär Simon Auer.

„Wenn die EU, der Staat und das Land ver­sagen, kom­men in let­zter Instanz die Gemeinden zum Zug das Asylproblem zu lösen. Auf die Gemeinden wird Druck aus­geübt damit immer mehr und neue Unterbringungsmöglichkeiten für soge­nan­nte Flüchtlinge erschlossen wer­den. Ansonsten wer­den die Gemeinden mit der Containerlösung kon­fron­tiert und abgeschreckt“ kri­tisieren Blaas und Auer.

„Das Asylchaos hat Südtirol fest im Griff und wird sich durch die undichten EU-Außengrenzen weiter zus­pitzen. Sowohl der Staat als auch das Land sind über­fordert und die aller­meis­ten der unterge­brachten Personen wer­den kein Asyl erhal­ten. Sie lan­den auf der Straße und in der Illegalität. Eine human­itäre und sicher­heit­spoli­tis­che Katastrophe liegt dadurch in der Luft“, erläutert Blaas.

„Um die Sicherheitslage im Land zu entschär­fen ist ein Einwanderungsstopp – vor allem aus kul­turfrem­den Weltgegenden – unumgänglich. Abgelehnte Asylwerber, straf­fäl­lige Ausländer und Illegale sind umge­hend des Landes zu ver­weisen und abzuschieben. Nur ein poli­tis­cher Wechsel, weg von der linken 68er Mentalität und hin zu einer Politik der Vernunft, kann eine sichere Zukunft für die Heimat garantieren“, unter­stre­ichen die Freiheitlichen.

„Südtirol ist in einer beson­deren Situation. Hier lebt eine deutsche und ladinis­che Minderheit, deren Schutz bere­its durch die Eskapaden des Zentralstaates täglich auf dem Spiel steht. Wenn nun der Großteil der ille­galen Masseneinwanderung nach Europa sich auf Südtirol zube­wegt, ist das gesamte zivile Leben in unserer Heimat in Gefahr“, hält Walter Blaas abschließend fest und kri­tisiert das Verhalten der Landesregierung, die vor der aufk­om­menden Krise kapit­uliert.

Quelle: Pressemitteilung der Südtiroler Freiheitlichen

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