Niedersachsens grüne Justitzministerin verteidigt Kinderehen

Foto: ngm.nationalgeographic.com

Die Grünen sor­gen in Niedersachsen für Entsetzen: die grüne Justizministerin übt heftige Kritik an der Gesetzesverschärfung zur Bekämpfung von Kinderehen.

Antje Niewisch-Lennartz ist seit seit 2013 Jusitzministerin der rot-grü­nen Landesregierung Niedersachsens.

Einsatz für Kinderehe

Nach den Plänen der deutschen Bundesregierung sollen Kinderehen kün­ftig automa­tisch für ungültig erk­lärt wer­den. Das soll gel­ten, wenn ein Partner bei der Trauung jünger als 16 Jahre war, bei 16–18-Jährigen soll ein Familiengericht entschei­den.

„Eine der­ar­tige Regelung kann dem Schutz der Kinder zuwider­laufen, ins­beson­dere wenn aus der Verbindung bere­its Kinder her­vorge­gan­gen sind“, wird Niewisch-Lennartz in der NWZ zitiert. Kinderehen müssten „dif­feren­ziert betra­chtet wer­den“:

„Es ist nicht gerecht­fer­tigt, die im Ausland geschlosse­nen Ehen unter Jugendlichen generell unter den Verdacht eines Verstoßes zu stellen.“

Weiterlesen: info-direkt.eu/2017/03/30/niedersachsens-gruene-verteidigt-kinderehen/

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