Kern blamiert sich mit gestellter Bürgernähe

flickr.com/ Gregor Tatschl (CC BY-SA 2.0)

Der öster­re­ichis­che Bundeskanzler, Christian Kern, blamiert sich in einem Propagandavideo. Der Inhalt des Videos, das wohl seine bürg­er­feindliche Politik überse­hbar machen soll, ist, dass sich Kern als Pizzabote verklei­det zu Familien in die Wohnung beg­ibt, und mit diesen über Politik redet.

Dass der Kurzfilm ein offen­sichtlicher Fake ist, ergibt sich bere­its nach kurzer Recherche: Bereits der erste „über­raschte Pizzabesteller“ ist ein SPÖ-Mitglied aus dem drit­ten Bezirk in Wien. Sein Name ist Ralf Tatto, er wird bei der Bezirksvertreterwahl für die Sozialdemokraten kan­di­dieren.

Ein Armutszeugnis, welches sich die SPÖ selbst ausstellt. Wenn Bürgernähe nicht mehr gegeben ist, und sie ihre eige­nen Wähler, die Arbeiter, durch bil­lige, importierte Arbeitskräfte erset­zen, und ver­raten, müssen die Sozialdemokraten eben zu unehrlichen Mitteln greifen.

Man darf ges­pannt sein, ob dieser Fake ein ähn­liches medi­ales Echo aus­lösen wird, wie das Foto von Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer, welches zu einem anderen Zeitpunkt ent­standen ist, als es hochge­laden wurde. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass die Systemmedien an der Lüge fes­thal­ten, und Kern für seine ange­bliche „Bürgernähe“ feiern.

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