Jörg Meuthen: Merkel und Schulz sind „Deutschland-Abschaffer“

flickr.com/ Erlebnis Europa (CC0 1.0)

Der AfD-Bundessprecher und Landtagsabgeordnete Jörg Meuthen hielt am Samstag am AfD-Parteitag eine viel umju­belte Rede. Darin holte er unter ande­rem zum Rundumschlag gegen die Einwanderungspolitik der Bundesregierung aus.

Von Samstag Vormittag bis Sonntag Abend fin­det die­ses Wochenende der Parteitag der „Alternative für Deutschland“ (AfD) in Köln statt. Begleitet wird das für die AfD rich­tungs­wei­sende Treffen von mas­sen­haf­ten Protesten, die zumin­dest ges­tern auch in schwere Gewalt aus­ar­te­ten. Manche Delegierte muss­ten, um den Veranstaltungsort zu errei­chen, einen wah­ren Spießrutenlauf hin­neh­men, wie die­ses Video zeigt.

Jörg Meuthen beschwört Einigkeit

Vorausgegangen sind dem Parteitag auch schwere inner­par­tei­li­che Auseinandersetzungen. Parteivorsitzende Frauke Petry spricht von einem Streit zwi­schen „Fundamentalopposition und Realpolitik“, andere wer­fen ihr des­halb Spalterei vor. Umso begeis­ter­ter wurde von den AfD-Delegierten die Rede von Jörg Meuthen auf­ge­nom­men, der darin die Einigkeit und Geschlossenheit der Partei in Hinblick auf die kom­men­den Wahlen beschwor. Doch wolle er auf­grund der Auseinandersetzungen auch keine Panik auf­kom­men las­sen, denn „offe­ner Diskurs und Streit“ würde „in einer jun­gen und vita­len poli­ti­schen Partei, die noch nicht in Apparatschicktum erstarrt ist,“ dazu­ge­hö­ren.

„Wo wür­den wir denn ange­kom­men sein, wenn wir Streit ver­mei­den und womög­lich minu­ten­lang vor­be­stell­ten Dauerapplaus wie Duracell-Klatschhäschen auf CDU-Parteitagen zele­brier­ten, für eine Kanzlerin mit erbärm­li­chen Reden.“

AfD sei „echte Graswurzelbewegung“

Die Umfragen, die der AfD der­zeit fal­lende Zustimmung pro­gnos­ti­zie­ren, bezeich­net Meuthen ledig­lich als „Wunschvorstellung“ und gibt sich für die Zukunft der Partei zuver­sicht­lich. Es gäbe eine echte „Sehnsucht der Menschen in die­sem Land nach einer ech­ten, vita­len Opposition im Parlament“, die letzt­end­lich nur die AfD sein könne. Man sei eben „keine Partei von Karteileichen, son­dern eine echte Graswurzelbewegung mit Mitgliedern, die für ihre Sachen glü­hen und bereit sind, Opfer zu brin­gen.“

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