Diese Kriminellen sind mit der Flüchtlingswelle nach Ungarn gekommen

Foto: MTI

In einer Liste, die ver­öf­fent­licht wurde, wer­den Migranten, die durch die Flüchtlingswelle nach Ungarn kamen und Straftaten began­gen haben auf­ge­führt. Wer sind diese Migranten und was haben sie ange­stellt?

Das Onlinemagazin ORIGO ent­deckte eine Liste mit Flüchtlingen, die nach dem Grenzübertritt in Ungarn schwere Straftaten began­gen haben. Bei den Straftaten han­delt es sich um keine Bagatelldelikte, son­dern um Verbrechen, wie Mord, sexu­elle Gewalt, Menschenhandel und Drogenhandel. Viele die­ser Straftäter hät­ten schon längst abge­scho­ben wer­den müs­sen, sind aber immer noch in Ungarn oder in Haft. 

Auch das Amt für Migration und Flüchtlinge (BMH) bestä­tigt nun, dass die Zahl der Fälle, bei denen Flüchtlinge Straftaten gegen­über ein­hei­mi­schen Bürger ver­üben, ange­stie­gen ist. Auf der besag­ten  Liste befin­den sich 22 Namen. Wer sind diese Menschen? Lasst uns mal einige anschauen:

L. S. afgha­ni­scher Staatsbürger: 

Er ist schuld am Tod von 71 Flüchtlingen. Der Mann ist über den Iran, die Türkei, Griechenland und Serbien nach Ungarn gekom­men und hat sei­nen Asylantrag am 13. März 2013 abge­ge­ben, da er angeb­lich in sei­ner Heimat von den Taliban ver­folgt wird. Die unga­ri­sche Flüchtlingsbehörde hat den Antrag akzep­tiert und er erhielt am 15. Juli.2013 den Status eines sub­si­diär Schutzberechtigten und damit ein­ge­schränk­tes Asyl auf Zeit. Der Mann war jedoch Teil eines Menschenhandel-Netzwerkes, das am 27. Juli 2013 für den Tod von 71 Menschen, dar­un­ter auch Kinder, ver­ant­wort­lich ist. Die unga­ri­schen Behörden haben dem Afghanen daher den ver­lie­hen Status aberkannt und ihn des Landes ver­wie­sen. Der Rechtsvertreter des Mannes hat das Urteil sofort ange­foch­ten, das Gericht hat aber den Antrag auf Revision abge­lehnt. Übrigens kann man aus dem Dokument nicht erle­sen, ob die Abschiebung wirk­lich statt­ge­fun­den hat.

M.C. afgha­ni­scher Staatsbürger: 

Er hat in Deutschland einen Menschen getö­tet. Der Mann hat sei­nen Asylantrag im Herbst 2016 abge­ge­ben. Die deut­schen Behörden sind bereits auf der Suche nach ihm, da in sei­ner deut­schen Unterkunft eine Leiche gefun­den wurde, mut­maß­lich seine Ehefrau. Bei der Untersuchung der Leiche erhär­tete sich der Verdacht auf Fremdeinwirkung. Daher wurde ein inter­na­tio­na­ler Haftbefehl aus­ge­stellt. Wie die Geschichte aus­ge­gan­gen ist, weiß man nicht.

A. I. nige­ria­ni­scher Staatsbürger: 

Auch er ist über Serbien nach Ungarn gekom­men und hat sei­nen Asylantrag sogar bereits zwei­mal gestellt. Da er aber nicht mehr auf­find­bar war, wurde das Verfahren ein­ge­stellt. Als der Nigerianer 

wie­der zurück nach Bicske kam, erga­ben Untersuchungen und Verhöre der Behörde, dass er Mitglied und sogar Vize-Präsident bei einer kri­mi­nel­len Organisation in Nigeria ist, die den Namen „Vampire“ trägt. Das Betätigungsfeld der Gruppe ist Mord und Menschenraub. Daher ist es keine Überraschung, dass der Asylantrag vom Nigerianer abge­lehnt und der Mann zurück nach Serbien abge­scho­ben wurde. Der Anwalt des Mannes hatte das Urteil aber natür­lich ange­foch­ten, der Antrag wurde jedoch abge­lehnt und der Migrant am 15. September 2016 nach Nigeria abge­scho­ben.

I. A. pakis­ta­ni­scher Staatsbürger:

Mit dem Zerschneiden des Grenzzaunes gelang er auf den Boden Ungarns.

Das war auch der Grund, warum er für zwei Jahre des Landes ver­wie­sen wurde. Die Durchführung die­ser Wegweisung schei­terte aber aus uner­find­li­chen Gründen. Ungeachtet des­sen, bean­tragte der Pakistani spä­ter die Anerkennung als Flüchtling in Ungarn, zog den Antrag ein paar Monate spä­ter wie­der zurück, um ihn danach erneut ein­zu­brin­gen. Die Bewachung durch die Fremdenpolizei wurde dar­auf­hin been­det und ihm wurde das Recht des „Aufenthaltes auf dem unga­ri­schen Territorium“ zuge­stan­den. Er wurde ange­wie­sen in Bicske zu blei­ben, hielt sich jedoch nicht daran und ging nach Budapest, wo der Pakistani einen Menschen mit einem 10 cm lan­gen Messer aus­raubte.

C.A.D.C ira­ki­scher Staatsbürger:

Gegen ihn haben die deut­schen Behörden einen Haftbefehl erlas­sen, der Grund ist uns nicht bekannt.  Am 27. Februar die­ses Jahres ver­an­lasste die unga­ri­sche Kriminalpolizei die Festnahme des Irakers, und die­ser kün­digte an, nicht nach Deutschland zurück zu wol­len, da er nach 1,5 Jahren immer noch kei­nen deut­schen Pass bekom­men hat, in kei­ner Schule auf­ge­nom­men wurde und statt eines Hauses nur 100 Euro erhal­ten hat. Er möchte daher lie­ber in Ungarn blei­ben. Trotzdem wurde er am 2. März den deut­schen Behörden über­ge­ben.

M.P-P. kame­ru­ni­scher Staatsbürger:

In Kartal, Komitat Pest, ver­suchte der Afrikaner ein min­der­jäh­ri­ges Mädchen zu ver­ge­wal­ti­gen und danach ver­schwand er. Zuvor hatte er aber noch einen Asylantrag gestellt und da er nun unauf­find­bar ist, wurde auch die­ses Verfahren ein­ge­stellt. Die Fahndung wurde ein­ge­lei­tet, führte jedoch zu kei­nem Erfolg.

Die Liste ent­hält noch wei­tere 16 Namen, dar­un­ter ein Russe, 6 Afghanen, ein Pakistani, ein Kirgise, 2 Somalier, ein Türke, ein Malier, ein Albaner, ein Ghanaer und einen Staatsbürger aus dem Kongo.

Die vor­ge­wor­fe­nen Delikte sind unter ande­rem schwere Körperverletzung, Menschenhandel, Drogenhandel, Drogenbesitz, Messerattacken, Urkundenfälschung und Raub.

Print Friendly