„ISLAM“: Eine Austellung, die das Bild des Islam verzehrt

flickr.com/ Metropolico.org (CC BY-SA 2.0)

 „Bei die­ser Ausstellung wird aus­schließ­lich das Bild des ‚guten‘ Islam ver­mit­telt, die mili­tante, gewalt­be­reite poli­ti­sche Ausrichtung völ­lig aus­ge­spart. Generell stellt sich die Frage, wel­chen Anspruch eine der­ar­tige Veranstaltung in der heu­ti­gen Zeit über­haupt hat“, übt FPÖ-LAbg. Ing. Martin Huber Kritik an der aktu­el­len Sommerausstellung 2017 „ISLAM“ auf der Schallaburg. Weil einige frag­wür­dige Details auf­ge­taucht sind, haben die Freiheitlichen nun­mehr eine Anfrage an das ver­ant­wort­li­che Regierungsmitglied, Landeshauptfrau Mikl-Leitner, ein­ge­bracht.

So stellt sich für Huber gene­rell die Frage, wel­che Kosten für das Land Niederösterreich erwach­sen sind! „Nachdem Mikl-Leitner bei der Eröffnung außer­dem über­prä­sent ver­tre­ten war, inter­es­siert uns, wel­chen Obolus der Steuerzahler hier­für leis­ten mus­ste“, argu­men­tiert Huber. „Einer Eröffnung, an der offi­zi­ell – gelinde gesagt – hin­ter­fra­gens­werte Personen offi­zi­ell vor Ort waren. Etwa Arena Shakir vom Institut für Islamische Religion (IRPA), die seit vie­len Jahren mit der radi­kal-isla­mi­schen Muslimbruderschaft aus Ägypten in Verbindung steht.

Fraglich ist für die Freiheitlichen wei­ters, warum bei die­ser Veranstaltung die Rolle der Frau im Islam nicht beleuch­tet wird, ob andere Ausstellungen eben­falls unter „Polizeischutz“ ste­hen bzw. wie hoch die Kosten dafür sind. „Außerdem wol­len wir wis­sen, ob das Land Einfluss auf das Thema bzw. die Gestaltung der ein­zel­nen Ausstellungen hat“, so Huber. „Oder aber, ob im Schallaburg-Restaurant Halal-Fleisch ver­ar­bei­tet wurde bzw. ob gene­rell Asylwerber mit­ge­ar­bei­tet haben! Dass die­ses Thema zu einem Rohrkrepierer mutiert, spü­ren jetzt schon einige umlie­gende Tourismusbetriebe und Gastronomen. Sie ver­zeich­nen im Vergleich zu ande­ren Veranstaltungen auf der Schallaburg deut­li­che Geschäftseinbußen…“

„Wir sind gespannt auf die Anfragebeantwortung, die wir uns ganz genau anse­hen wer­den“, sagt Huber. „Denn inwie­weit das Land invol­viert und der Steuerzahler für eine ver­fäl­schend aus­ge­rich­tete Ausstellung auf­kom­men muss, ist mehr als inter­es­sant!“

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