Nach Tschechien nun auch Polen: Lieber Sanktionen als Flüchtlinge

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Nach Tschechien hat nun auch Polen erkannt: Das eigene Volk kann man nicht in Geld aufwiegen. Das Land weigert sich weiterhin vehement, die Flüchtlingsquoten, die das supranationale EU-Diktat aus Brüssel aufzwingen will, zu erfüllen.

„Europas Migrantenquoten sind ganz sicher schlimmer, als jedwede Bestrafung durch Brüssel!“, so Polens Innenminister Mariusz Błaszczak. Polen ist nicht bereit, Massenvergewaltigungen, Morde, Terroranschläge und gewaltige Unruhen in Vorstädten hinzunehmen, nur um einer Geldzahlung zu entgehen.

Durch die angedrohte Bestrafung wird das Bild klar: Das eigene Volk soll faktisch verkauft werden. Wer nicht zahlt, wird ausgetauscht. Und auch Polens Premierministerin Beata Szydło (PiS) stellte umgehend klar: „Es ist ausgeschlossen, dass Polen derzeit Flüchtlinge aufnimmt und wir werden ganz sicher keine verpflichtenden Quoten akzeptieren, die Polen oder irgendeinem anderen Mitgliedsstaat aufgebürdet werden.“

Im September 2015 hatten die EU-Innenminister die „Umverteilung“ von 120.000 „Flüchtlingen“ beschlossen. Bisher wurden allerdings nicht einmal 20.000 davon wirklich verteilt.