1.500 Tonnen Gold: Haben die USA den Deutschen 70 Milliarden Dollar entwendet?

flickr.com/ AJC1 (CC BY-SA 2.0)

1.500 Tonne deut­sches Gold lagern in den USA. Genauer gesagt in Manhattan, New York, im Hochsicherheitstrakt der US-Notenbank FED. Mittlerweile sind sich Experten aber nicht mehr sicher, ob das Gold noch vor­han­den ist, oder ob es sich die USA unter den Nagel geris­sen haben.

Das Gold stammt aus dem Wirtschaftswunder der Nachkriegszeit, für das harte, deut­sche Arbeit ver­ant­wort­lich ist. Vor allem auch zahl­rei­che Frauen tru­gen ihren Teil zu die­sem Aufschwung bei, viele Männer waren noch in Kriegsgefangenschaft, oder schlim­mer – gefal­len. Die Ursache für die Anhäufung deut­schen Goldes war der enorme Außenhandelsüberschuss, der in Gold ange­legt wurde. Nun lagert es 26 Meter unter dem Meeresspiegel in einem Hochsicherheitstrakt, über­wacht von Amerikanern.

In den letz­ten Jahren wur­den wie­der­holt Stimmen laut, die for­der­ten, dass das deut­sche Gold wie­der auf deut­schen Boden gehöre. Ähnlich ver­hielt sich die Lage mit fran­zö­si­schem Gold, bis sie es ab den 1970ern mit Kriegsschiffen wie­der nach Frankreich brach­ten.

Ungefähr 70 Milliarden US-Dollar ist der deut­sche Goldschatz wert, genug, um bei­spiels­weise eine neue Währung nach einer wirt­schaft­li­chen Katastrophe zu decken. Doch die USA wol­len den Schatz nicht her­aus­rü­cken. Nach jah­re­lan­gen Verhandlungen wil­ligte die FED 2012 ein, wenigs­tens ein Fünftel, näm­lich 300 Tonnen Gold zurück­zu­ge­ben. Dies sollte bis 2020 gesche­hen. Aus die­sem Grund soll­ten 2013 50 Tonnen Gold nach Deutschland über­führt wer­den – nur 37 Tonnen kamen an. Und auch daran war etwas faul: 32 Tonnen stamm­ten aus Paris, der Rest war offen­sicht­lich nicht aus dem Originalbestand des in New York lie­gen­den Goldes. Die Barren waren neu gegos­sen, und mit „2013“ geprägt. Die deut­schen Politiker, die die Rückführung über­wa­chen soll­ten, kehr­ten Ergebnislos aus den USA zurück.

Weiters wei­gert sich die FED die Baren stück­mä­ßig auf­zu­lis­ten, wes­halb immer mehr füh­rende Wirtschaftsexperten welt­weit behaup­ten: „Das deut­sche Gold ist weg!“ So äußerte sich etwa der ehe­ma­lige Goldman-Sachs Manager William Kaye: „Deutschland wird sein Gold nie wie­der sehen.“

Eigentlich han­delte es sich um eine bloße Verwahrung, die USA hät­ten das Gold nie­mals anfas­sen dür­fen. Doch wie vor eini­gen Monaten bekannt gemacht wurde, soll der Deal über die 300 Tonnen bis 2020 abge­bro­chen wer­den.

Möglicherweise han­delt es sich hier­bei um einen der größ­ten Diebstähle der Weltgeschichte, soll­ten die Vermutungen der füh­ren­den Wirtschaftsexperten stim­men, und Deutschland kei­nen Zugriff mehr sein hart ver­dien­tes Gold haben.

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