Südtiroler Schützen bleiben wegen italienischer Hymne Feierlichkeiten fern

flickr.com/ Luciana (CC BY 2.0)

Die tra­di­tio­nel­len Schützenvereine, die in ganz Tirol ver­teilt sind, haben beschlos­sen der Feierlichkeiten zu „25 Jahre Streitbeilegung zwi­schen Italien und Österreich“ fern­zu­blei­ben. Der Grund: Die ita­lie­ni­sche Hymne wird abge­spielt.

Es wird eine Blamage für den Südtiroler Landesobmann, wenn es nicht sogar schon eine ist. Ein Landesüblicher Empfang sollte es wer­den, die Südtiroler Schützen fin­den „das Abspielen der ita­lie­ni­schen Landeshymne gehört nicht dazu“. Die Kameraden aus Nord- und Osttirol zie­hen prompt mit. Es wird also keine Schützenkompanie geben, die an den Feierlichkeiten teil­nimmt.

Im Rahmen der Feierlichkeiten wird es auch ein Treffen der bei­den Staatspräsidenten geben, die Schützen wer­den heuer aber nicht dabei sein.

Erst war eine Kompromisslösung ange­dacht, dass anstatt der bei­den Landeshymnen die Europahymne abge­spielt wer­den solle, die ist nun vom Tisch.

Die Schützen wer­den nicht zu einer Hymne stramm­ste­hen, die ihr Vaterland belei­digt.

 

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