CDU-Konservative gegen das Klima-Diktat

flicker.com/ Toby Reubold (CC BY-ND 2.0)

Unter dem Argumentationsmantel des Klimaschutzes haben in den ver­gan­genen Jahren aller­lei Interessensgruppen weltweit ihr Süppchen gekocht. Der Berliner Kreis, eine Gruppe kon­ser­v­a­tiver Vordenker bei den deutschen Christdemokraten, lässt jetzt mit einem Grundsatzpapier aufhorchen. Die CDU-Konservativen fordern vor allem weniger Ideologie und mehr Sachpolitik in Sachen Klimawandel und Klimaschutz:

Ohne Ideologie: Die Öffentlichkeit hat eine objek­tiver geführte Debatte über die Klima- und Energiepolitik ver­di­ent. Wissenschaft darf nicht von der Politik instru­men­tal­isiert wer­den. Die Freiheit der Forschung und Lehre ist zu respek­tieren. Klimaforschung darf nicht zu einer Glaubensfrage wer­den und auch nicht zu einer Arena ide­ol­o­gis­cher Auseinandersetzungen.

Mehr Sachlichkeit: In den let­zten Jahrzehnten wur­den Klima- und Wetterereignisse und -verän­derun­gen zunehmend sys­tem­a­tisch in eine vorgegebene Geschichte (medi­ales Narrativ) ein­sortiert. Genannt sei nur die unbe­strit­tene Abnahme des ark­tis­chen Meereises. Diese starke Abnahme in den let­zten Jahrzehnten hat prak­tisch keinen Einfluss auf den Meeresspiegel, da Meereis im Gegensatz zu Kontinentaleis schon Teil der Meere und damit des Meeresspiegels ist (das Volumen von Eis ist sogar etwas größer als von Wasser). Somit sind die mit dem Schmelzen des polaren Meereises ver­bun­de­nen Chancen (eis­freie Nordpassage, neue Fischfangmöglichkeiten, Rohstoffabbau) ver­mut­lich sogar größer als mögliche neg­a­tive ökol­o­gis­che Effekte. Trotzdem wird das Phänomen medial momen­tan zu Klimaangstmache benutzt.

Berliner Kreis fordert Ende der moralis­chen Erpressung

Im Zusammenhang mit weniger Ideologie und mehr Sachlichkeit gegenüber dem Klimawandel fordert der Berliner Kreis vor allem ein Ende der moralis­chen Erpressung. Gleichzeitig wer­den real­is­tis­che Klimaziele gefordert, und in diesem Zusammenhang sollen auch die Energiepreise bezahlbar bleiben:

Keine moralis­che Erpressung: Viele angekündigte/erwartete drama­tis­che Folgen des Klimawandels basieren auf Modellen und Simulationen, deren Richtigkeit und Belastbarkeit keineswegs so ein­deutig ist, wie oft pos­tuliert wird. Trotzdem wer­den schon seit Jahren zunehmend aggres­si­vere poli­tis­che Zielsetzungen, ins­beson­dere die CO2-Reduktionsziele, auf poli­tis­chen und wis­senschaftlichen Annahmen in diesen Modellen aufge­baut. Es ist nicht schlüs­sig bewiesen, ob die pos­tulierten CO2-Äquivalenz-Obergrenzen tat­säch­lich die sin­nvolle und uni­ver­sale Steuerungsmethode sind, als die sie dargestellt wer­den. Während die mod­el­lierten Folgen des Klimawandels alles andere als bewiesen sind, sind dage­gen die realen Folgen bes­timmter Klimapolitik für die Menschen sofort spür­bar: Sei es durch steigende Preise für Strom und andere Nebenkosten, sei es durch „Verspargelung“ von Kulturlandschaften oder die Verteuerung von Mobilität.

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