19 Messerstiche, Kehle durch geschnitten, aus dem Fenster geworfen – kein Mordurteil

flickr.com/ Christian Schnettelker (CC BY 2.0)

Das Urteil klingt wie aus einem sehr, sehr schlechten Film. Der Tathergang hinge­gen gle­icht einer Horrorfilmhandlung. Ein Tschetschene (32) hat Streit mit seiner Frau (25), weil er sie der Untreue verdächtigt. Während des Streits sticht er 19 Mal mit einem Messer auf sie ein, wirft sie aus dem Badezimmerfenster im erstem Stock und schnei­det ihr danach die Fehle durch. Kein Mord, wie der Richter fest­stellt, son­dern bloß 13 Jahre wegen Totsschlags.

Der Tschetschene war im Mai des Vorjahres aus Tschetschenien im Zuge der Völkerwanderung nach Deutschland gekom­men, stellte einen Asylantrag. Dieser wurde nicht genehmigt, Rashid D. hätte im Oktober 2016 abgeschoben wer­den sollen. Dank der halb­herzi­gen Abschiebepolitik Merkels war es ihm allerd­ings möglich, in Deutschland zu ver­weilen. Bis er im November 2016 seine Frau auf bru­tale Weise tötete.

Die strafmildern­den Umstände sind absurd: Angeblich war der Rashid D. in Tschetschenien Zeuge eines Terroanschlags, seit­dem lei­det er unter Kopfschmerzen und Rückenbeschwerden. Zudem miss­brauchte der Tschetschene Schmerzmittel und die ille­gale Droge „Crystal Meth“.

Für den Strafrichter reichte das aus, um statt der Höchststrafe das ver­gle­ich­sweise milde Urteil Totschlag, mit 13 Jahren Freiheitsstrafe zu fällen. Zu dem Rechtsverständnis des Rashid D. sei noch fol­gen­des doku­men­tiert:  „Wenn eine Frau fremdgehe, dann habe der Mann das Recht, sie zu töten“. So stehe es im Koran.

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