Bei seiner Rede begrüßte George Soros den starken Auftritt der EU gegenüber Ungarn

George Soros (Fotoquelle: wearechange.org)

George Soros begrüßte bei seiner Eröffnungsrede den starken Auftritt der EU gegenüber Ungarn und Polen in Brüssel.

Nach dem Ansinnen des amerikanischen Milliardärs ist die Europäische Union von feindlichen Kräften umgeben, dazu gehören Putins Russland, Recep Tayyip Erdogans Türkei, Abdel Fatah el-Sisi Ägypten, wie auch die Vereinigten Staaten, was Donald Trump aber nicht schaffen wird.

Unter den inneren Herausforderungen erwähnte Soros, dass die Europäische Union noch mit veralteten Verträgen funktioniert, darüber hinaus, infolge der Gewinne von Anti-EU-Parteien stehen immer mehr Bürger der Europäische Union feindlich gegenüber.

„Es gibt drei Problembereiche, wo der Fortschritt unbedingt wichtig wäre. Zum Ersten die Flüchtlingskrise, zweitens die regionale Desintegration, wie es im Beispiel des Brexits gezeigt wird, und drittens der Mangel an Strategie für die Belebung der Wirtschaft.”-sagte der Spekulant, für dem die Migration eine gute Sache ist.

Soros titulierte den Austritt der Briten als ein äußerst nachteiliges Ereignis. Er ist der festen Meinung, dass Großbritannien seine Entscheidung auf Grund des Reformprozesses doch noch vor dem Abschluss der Verhandlungen ändern wird.

Laut dem Milliardär ist ein schicksalsändernder Moment absehbar, der die Lage der EU positiv verändern kann. Dies benötigt die von oben nach unten gerichtete, bzw.  die von unten nach oben bauende Kombination der demokratischen Annäherung.

Der NGOs finanzierende Spekulant erklärte, dass zahlreiche von unten nach oben bauende Bewegungen in den Mitgliedstaaten tätig sind-. Er sprach beim Aufritt auch gegen die Fidesz, „Ich befinde mich in voller Bewunderung über die mutige Art und Weise, wie das ungarische Volk der Täuschung und Korruption des Mafia-Staates, das vom Orban-Regime etabliert wurde, bis dato widerstanden hat.

Nach Soros” ist das Vertrauen in den Rechtsstaat, dass er eine offene Gesellschaft auch schützt nicht genug, wir müssen dafür eintreten, woran wir glauben.” Er stellte fest, dass die Demokratie von außen nicht einführbar ist, im Gegenteil: die Menschen müssen es selbst fordern und schützen- darüber hinaus begrüßte der Spekulant den starken Auftritt der Europäischen Union gegenüber den Herausforderungen die aus Ungarn und Polen kommen.

Soros erklärte, dass Viktor Orbán die Maßnahmen gegen Ihn als persönlichen Konflikt sieht und einstellen soll. Orban macht ihn zum Zielpunkt einer grausamen politischen Kampagne.

„Schließlich können wir doch die langsam mahlende europäische Justiz in Bewegung bringen!”

An der Veranstaltung der Europäischen Kommission nahmen neben Experten mehrere EU-Kommissare und europäische Parlamentsabgeordnete teil. Der Gründer der „Offene Gesellschaften”-Stiftungen (Open Society Foundation) ist seit Anfang des Monats in Brüssel, wo er mit dem für die finanzielle, humanitäre und Migrationshilfe verantwortlichen Mitglied der Europäischen Kommission Diskussionen führte.

Quelle: https://888.hu/article-soros-udvozolte-a-magyarorszaggal-szembeni-erelyes-fellepest#