Neuer Flüchtlingsansturm droht: Minister erklärt Klimawandel zur Fluchtursache

Foto: flickr.com/ Kripos_NCIS (CC BY-ND 2.0)

Der bun­des­deut­sche Minister für wirt­schaft­li­che Zusammenarbeit und Entwicklung, Gerd Müller (CSU), warnte gegen­über der Bild am Sonntag vor einer anhal­ten­den Massenfluchtbewegung aus dem afri­ka­ni­schen Raum. Der gebür­tige Schwabe erklärte dabei gerade die Erderwärmung zu einem der „Hauptschuldigen“ des neu­er­lich dro­hen­den Ansturms hun­der­tau­sen­der Migranten.

Begrenzung der Erderwärmung als „Allheilmittel“

Die von ihm pro­gnos­ti­zierte und kei­nes­wegs abwe­gige Prognose von gigan­ti­schen Fluchtbewegungen vom afri­ka­ni­schen Kontinent in Richtung Europa ist sei­ner Ansicht nach haupt­säch­lich durch die Erderwärmung zu begrün­den. Sollte eine Begrenzung der Erderwärmung auf zwei Grad nicht gelin­gen, könn­ten 100 Millionen Menschen nach Norden – sprich Europa -strö­men, so Müller.

Unternehmen sol­len Gelder nach Afrika schi­cken

Am Beispiel eines in Europa für 800 Euro zu bezie­hen­den Mobiltelefons, for­derte Müller von Konzernen, Arbeitern auch im afri­ka­ni­schen Raum gerechte Löhne zu bezah­len. In die­sen Regionen müss­ten drin­gend wirt­schaft­li­che Perspektiven geschaf­fen wer­den, so der Minister.

Daraus wie­derum könnte man aller­dings ablei­ten, dass sehr wohl die wirt­schaft­li­chen und vor allem sozia­len Perspektiven Europas und nicht allein die Klimaerwärmung einen Großteil der Menschen des afri­ka­ni­schen Kontinents zur „Flucht“ nach Norden moti­vie­ren.

Pro Woche eine Million „afri­ka­ni­scher“ Bevölkerungszuwachs

Die wöchent­lich um eine Million anwach­sende afri­ka­ni­sche Bevölkerung lässt Rufe nach Lösungen laut wer­den. Europa hef­tet die­ses Problem post­wen­dend auf seine Fahnen und war­tet mit Lösungsvorschlägen auf. Im „post­ko­lo­nia­len“ Zeitalter sollte sich die afri­ka­ni­sche Union um geeig­nete Lösungen die­ser kon­ti­nen­ta­len Problematik bemü­hen.

Wenn wir wei­ter­ma­chen wie bis­her, haben Menschen in vie­len Teilen Afrikas gar keine andere Chance, als sich zu uns auf den Weg zu machen, schließt Müller mit der sich für ihn dar­aus erge­ben­den Forderung nach einem groß ange­leg­ten Investitionsprogramm für den afri­ka­ni­schen Kontinent.

 

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