„Mir hat es gegraust!“ Badegast verließ Hütteldorfer Bad wegen Burkini-Schwimmerinnen

Foto: Unzensuriert.at

ICh war heute nach lan­ger Zeit wie­der ein­mal im städ­ti­schen Hütteldorfer Bad, vor­mals Penzinger Bad. Mir hat es gegraust! Ich bin wie­der heim­ge­gan­gen! Um mir herum waren lau­ter Burkinis im Wasser.

Diese Nachricht samt Bild hat ein Leser der unzen­su­riert-Redaktion die­ser Tage zukom­men las­sen. Es war nicht sein ers­tes Erlebnis mit mos­le­mi­schen Burkini-Badenden. Im sel­ben Bad beob­ach­tete er einst, wie ein Wiener Bademeister einen Buben mit Bermuda beklei­det des Beckens ver­wies. Eine Frau im Burkini, die eben­falls in die­sem Schwimmbecken war, ließ er gewäh­ren.Unzensuriert berich­tete.

„Wir haben eh schon Ärger genug mit denen“

Auf die­ses Missverhältnis ange­spro­chen, reagierte der Bademeister im vor­ei­len­den Gehorsam und ganz nach der rot-grü­nen Stadtregierung wohl auch poli­tisch kor­rekt: Er ent­schul­digte sich damit, dass „wir eh schon Ärger genug mit denen haben“.

Dem Bademeister muss man aber zuge­ste­hen, dass er die Frau, die voll­be­klei­det und mit Kopfbedeckung, ins Wasser stieg, auf­for­derte, das Becken zu ver­las­sen. Die Burkini-Schwimmerin ließ sich das aber nicht gefal­len, wurde laut und schimpfte auf den Bademeister so lange ein, bis die­ser das Schauspiel been­dete und wort­los das Weite suchte.

Zahl der Burkini tra­gen­den Frauen „ver­schwin­dend gering“

Der Burkini – ein zwei­tei­li­ger Schwimmanzug für mus­li­mi­sche Frauen – ist heute in Wien offi­zi­ell als Badekleidung dekla­riert. Im Jahr 2009 sagte der Sprecher der Wiener Bäder, Martin Kotinsky, der Wiener Zeitung, dass die Zahl der Burkini tra­gen­den Badegäste „ver­schwin­dend gering“ sei. Ob das 2017 auch noch so ist?

Tatsächlich scheuen immer mehr Wiener die städ­ti­schen Bäder, weil sie – wie der Besucher des Hütteldorfer Bades – Burkini tra­gende Frauen im Schwimmbecken für unhy­gie­nisch hal­ten. Dass sie mit ihrer Annahme gar nicht so falsch lie­gen, zeigt ein Artikel der Wiener Zeitung eben­falls aus dem Jahr 2009, in dem Martin Kotinsky sich über Bermudas als Badehose aus­lässt. Da heißt es:

Die Wiener Bäder (MA 44) hegen näm­lich sicher­heits­tech­ni­sche, hygie­ni­sche und finan­zi­elle Bedenken, die mit dem Tragen wei­ter, lan­ger Badehosen ein­her­ge­hen.

 

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