Inhaftierter Islamist: „Bald komme ich hier raus, dann ficke ich eure Kinder!“

Foto: alfahir.hu

Wie die Berliner Morgenpost berichtet, soll dem­nächst ein extrem gewalt­bere­iter und als poten­tieller Terrorist eingestufter Gefährder wieder auf freiem Fuß sein. Mohamed A., der in der Justizvollzugsanstalt Tegel dreiein­halb Jahre wegen schw­eren Raubes ver­büßt hat, werde laut einem Aktenvermerk, den die Zeitung ein­se­hen kon­nte, „nach der Haftentlassung jede Gelegenheit für einen Anschlag/Angriff auf Ungläubige nutzen“ und stelle somit eine „Gefahr für die innere Sicherheit“ dar.

Gewaltvideos und radikale Kontakte im Gefängnis 

Im Zuge einer Durchsuchung der Zelle des Salafisten im Oktober 2016 wurde ein Telefon gefun­den, dessen Auswertung ergab, dass der Libanese bun­desweit Kontakte zu gewalt­bere­iten Islamisten unter­hält. In Chats stieß man dann auf Sätze wie „die Ungläubigen müssen bestraft wer­den, wo man sie trifft“. Dschihadistische Gewaltvideos wur­den aus dem Netz geladen und mit Gleichgesinnten wurde über „Angriffe auf die Ungläubigen“ gesprochen. Offensichtlich reichen solche Beweise nicht aus, um diese tick­ende Zeitbombe länger in Haft zu belassen. Immerhin: Es werde jedoch geprüft, ob die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen übernehmen soll und ob man diesen Gefährder wegen Terrorgefahr nicht doch noch länger fest­set­zen kann.

Täter nach erneutem Gewaltausbruch noch nicht ent­lassen

Nach dem Fund wurde ein Verfahren wegen Verabredung zu einem Verbrechen sowie wegen geplanten Mordes ein­geleitet. Die Bundesanwaltschaft prüft, ob sie die Ermittlungen übernehmen soll. Als „Glücksfall“ für die Bevölkerung ist jedoch der Umstand zu werten, dass der Intensivtätet, der bere­its seit 17. Juli auf freiem Fuß wäre, noch vor der Haftentlassung seine Potentiale ent­fal­tete. Wörtlich steht in der Berliner Morgenpost:

Seine für ver­gan­genen Montag vorge­se­hene Entlassung aus der Justizvollzugsanstalt Tegel kon­nte die Justiz aber im let­zten Moment ver­hin­dern. Denn der 27-Jährige hatte bei der Razzia, bei der das Handy beschlagnahmt wurde, in seiner Zelle Vollzugsbeamte ange­grif­fen. Bei dem Gerangel hatte er ver­sucht, einen der drei Kontrolleure in den Oberarm zu beißen. Völlig in Rage beschimpfte er die Beamten als „ungläu­bige Hurensöhne“. Außerdem dro­hte er: „Ich mache euch fer­tig, bald komme ich hier raus, dann ficke ich eure Kinder.

Libanon ver­weigert Papiere – Täter kann nicht abgeschoben wer­den 

Nachdem der Islamist, so wie die meis­ten anderen „Schutzsuchenden“ bei uns, in der Regel immer ihre Papiere „ver­lieren“, jedoch nie ihre Smartphones, kann auch dieser Verbrecher nicht in seine Heimat, den Libanon, abgeschoben wer­den. Denn sein Heimatland stellt ihm keine Ersatzpapiere aus. Begründung: Der Libanon stellt Personen keine neuen Ausweise aus, die als Islamisten aufge­fallen sind. Dort ist man froh, solche Figuren los­ge­wor­den zu sein.

Weiterlesen: www.unzensuriert.at/content/0024513-Inhaftierter-Islamist-droht-mit-Bestrafung-Unglaeubiger-nach-Haftentlassung

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