Alle Beziehungen des Terroristen Salah Abdeslam in Ungarn werden untersucht

„Auf Bitte der Franzosen wer­den die unga­ri­schen Behörden alle mög­li­chen Beziehungen des Terroristen Salah Abdeslam ein­ge­hend unter­su­chen”, berich­tet die Zeitung Magyar Idők. Es wird jeder iden­ti­fi­ziert, mit dem der in Frankreich gebo­rene und in Belgien lebende Mann zumin­dest ein­mal in Kontakt trat.

Der mit der Migrationswelle 2015 gekom­mene und vom IS in Syrien aus­ge­bil­dete Terrorist Abdeslam brachte min­des­tens 13 Männer nach Westeuropa, die an 3 Terroranschlägen teil­nah­men. Bis auf den Routenplaner aus Algerien Bilal C. und den Belgier Ayoub El Khazzani sowie Abdeslam selbst, kamen alle ande­ren Terroristen ums Leben. Abdeslam und seine bei­den Mittäter befin­den sich der­zeit in Untersuchungshaft.

„Jeder der 14 köp­fi­gen Terrorgruppe „Abdeslam” nahm an den Vorbereitungen zu den Terroranschlägen am 13. November 2015 in Paris und am 22. März 2016 in Brüssel teil”, so die Magyar Idők.

Zuerst ver­brachte er ein paar Tage in Budapest in einer Wohnung eines Flüchtlingshelfers nahe des Ostbahnhofes. Alle wei­te­ren kamen dann über die Grenze beim Dorf Kelebia nach Ungarn. Alle Handys, die ver­wen­det wor­den sind, kaufte ein Dolmetscher in Kiskőrös ein, der aber nicht auf der offi­zi­el­len Dolmetscherliste ein­ge­tra­gen ist.

Anfang September 2015 kam Abdeslam erneut zum Ostbahnhof, wo er aber­mals in einer Wohnung eines Flüchtlinkshelfers unter­ge­bracht wurde. Die bei­den Terroristen, die er ille­gal mit­brachte, getarnt als Migranten aus Syrien, wur­den mit zwei unga­ri­schen Handys aus­ge­stat­tet um mit Abdeslam Kontakt hal­ten zu kön­nen. Jedes Mal wenn er neue Terroristen ins Land schmug­gelte, tauschte er auch die Handynummern aus. .

Am 17. September holte er drei der spä­te­ren Terroristen von Bataclan, nach Budapest. Auch Sie kamen mit dem Migrantenstrom aus Syrien zum Ostbahnhof. Die Terroristen fan­den drei Tage lang in einem Hotel in Budapest Unterschlupf. Ein Mitstreiter Abdeslams über­wies mit­tels Western Union am 16. September 1000 Euro. Omar Mostefai konnte durch die Verwendung fal­scher Dokumente das Geld bei einer Filiale Nahe des Ostbahnhofs abho­len, wobei ihn auch ein Aktivist einer Hilfsorganisation unter­stützte. Bis zur Abreise wohnte Abdeslam im Hotel in der Rákóczi-Straße.

Quelle: alfa​hir​.hu/​2​0​1​7​/​0​8​/​1​4​/​s​a​l​a​h​_​a​b​d​e​s​l​a​m​_​m​i​g​r​a​c​i​o​_​t​e​r​r​o​r​i​z​m​u​s​_​f​r​a​n​c​i​a​o​r​s​z​a​g​_​b​a​t​a​c​l​a​n​_​v​i​z​s​galat

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