Außenminister Szijjártó: In Ungarn wurden die Migranten nie getäuscht

Ungarns Außenminister Péter Szijjártó (Bildquelle: Agencia de Noticias ANDES/Wikimedia, CC 2.0)

Der unga­ri­sche Außenminister Péter Szijjártó reagierte auf das Angela Merkel Interview der Zeitung „Welt am Sonntag“, in der die Kanzlerin ihre umstrit­tene Flüchtlingspolitik aus dem Jahr 2015 erneut ver­tei­digte. In Ungarn seien 2015 die Flüchtlinge getäuscht wor­den, darum haben sie sich zu Fuß in Richtung Österreich und Deutschland auf den Weg gemacht, erklärte Merkel.

Die Kanzlerin sprach auch dar­über, dass im Jahr 2015 eine Notsituation ein­ge­tre­ten sei, „die wir alle, auch die Zuflucht suchen­den Menschen, nie mehr wie­der so erle­ben soll­ten“. Es sei damals um die Abwendung einer huma­ni­tä­ren Katastrophe gegan­gen. „Alle wich­ti­gen Entscheidungen des Jahres 2015 würde ich wie­der so tref­fen“, räumte Merkel ein.

„In Ungarn wur­den die ille­ga­len Migranten nie getäuscht”, reagierte der unga­ri­sche Außenminister Péter Szijjártó auf Merkels Aussagen. Ungarn habe sich immer an die euro­päi­schen Regeln gehal­ten. Die Grenze der EU könne ille­gal nicht über­schrei­ten wer­den, und wenn ein Asylantrag ein­ge­reicht sei, sollte der Antragsteller die Entscheidung in dem Land abwar­ten, wo der Asylantrag ein­ge­reicht sei, so Szijjártó wei­ter.

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