Warum in Europa kein Terrorismus, sondern ein Völkermord stattfindet

Foto: Flickr.com/Metropolico.org(CC BY-SA 2.0)

Der „Terrorismus“, wie wir ihn auch in der Folge fälschlicherweise bezeichnen werden, ist im Europa des 21. Jahrhunderts allgegenwärtig. Kaum eine Woche vergeht mehr, in der nicht ein Moslem in eine Menge fährt, Schüsse auf eine Personenansammlung feuert, oder auf sonstige Weise Menschen tötet. Allerdings, handelt es sich bei den Anschlägen keineswegs um Terrorismus, sondern um Völkermord.

Terrorismus hat ein höheres Motiv als Voraussetzung, und sei es noch so verwerflich. Verschiedene Terrorgruppen wollen verschiedenes erreichen. Sie töten, um damit ein Exempel zu statuieren, den Rückzug von Truppen zu erwirken oder ein anderes Ziel zu erreichen. Im Fall des modernen „Terrorismus“, mit dem sich Europa zu befassen hat, gibt es aber kein höheres Ziel. Moslems haben in europäischen Ländern alle Freiheiten der Welt, dürfen sich frei bewegen, ja sogar ihren Hass auf Ungläubige offen propagieren. Was also, sollten sie mit Terrorattacken erreichen wollen, wo sie doch schon alles haben?

Der IS ist keine Organisation wie Al-Quaida. Sie planen nicht als wenige einen möglichst großen Anschlag, mit einer möglichst großen Öffentlichkeitswirkung, sondern führen einen offenen Krieg gegen Ungläubige. Die Toten eines Anschlages sind für sie nicht das Mittel zum Zweck, sondern das endgültige Ziel.

Ein Völkermord liegt gemäß UN-Kriterien dann vor, wenn unabhängig von der Anzahl der Opfer und von der zeitlichen Dauer, über die hinweg dies geschieht, Mitglieder einer bestimmten Gruppe getötet werden, ihnen körperlicher oder seelischer Schaden zugefügt wird, ihnen erschwerte und zerstörerische Lebensbedingungen auferlegt, Maßnahmen zur Geburtenverhinderung (Tötung von Jugendlichen) umgesetzt und Kinder zwangserzogen werden. (http://ef-magazin.de/)

Was in Europa also geschieht, ist keine Summe vereinzelter Terrorattacken, sondern gezielter Völkermord, mit dem Motiv, alle „Ungläubigen“ zu töten.