Lokalaugenschein ergab: Grenzkontrollen am Brenner sind glatte Lüge der Regierung

Foto: Passfahrer / Wikimedia CC BY-SA 3.0

In den letz­ten Wochen war in zahl­rei­chen Medien expli­zit von ver­schärf­ten Grenzkontrollen am Brenner die Rede. So wurde unter ande­rem berich­tet, man habe am Brenner ille­gale Migranten bezie­hungs­weise soge­nannte „Flüchtlinge“ aus Zügen geholt. Wer das Medienecho in Summe betrach­tet, wird wohl davon aus­ge­hen, dass sich eine nun­mehr angeb­lich rea­lis­ti­schere Einwanderungspolitik ins­be­son­dere an dem legen­dä­ren Grenzübergang nie­der­schlägt und dort ent­spre­chende Kontrollmaßnahmen der Behörden zu beob­ach­ten sind.

Afrikaner strö­men nach Norden – auch wegen offe­ner Grenzen

Dass Italien zum Brennpunkt der Masseneinwanderung aus Nordafrika gewor­den ist, ist von der Politik immer­hin hin­rei­chend the­ma­ti­siert wor­den. Ebenso die Tatsache, dass über die Mittelmeerroute nach wie vor Afrikaner nach Süditalien gelan­gen. Man kann mitt­ler­weile von hun­dert­tau­sen­den Schwarzafrikanern aus­ge­hen, die in Italien die Behörden beschäf­ti­gen.

Ein Großteil will wohl wei­ter nach Norden, Sehnsuchtsziele sind Frankreich und ins­be­son­dere Deutschland. Hier lehnt man eine Obergrenze vehe­ment ab. Wer es hier­hin schafft, darf auch ohne Papiere auf eine umfas­sende Daueralimentierung durch den Sozialstaat hof­fen. Ein Ortstermin am Brenner ist also gerade in die­sen Tagen inter­es­sant.

AfD TV sah sich „Grenzkontrollen“ genauer an

Am ver­gan­ge­nen Sonntag (20. August) besuchte das Team von AfD TV den Brenner. Es befand sich auf dem Weg nach Italien. Ziel: unter ande­rem die Küstenstadt Ventimiglia. An die­sem Brennpunkt der Masseneinwanderung soll­ten Aufnahmen für eine Dokumentation über die Folgen der Immiigration für die ita­lie­ni­schen Kommunen ent­ste­hen.

Zunächst mach­ten die Wagen am Bereich, der der Ortschaft mit Bahnhof und „Outletcenter“ gegen­über­liegt, halt. Später fuh­ren die Kollegen von AfD TV durch die Ortschaft selbst. Erster Eindruck: Auf der mehr­spu­ri­gen Autobahn A 13 bzw. A 22 rollt der Verkehr gegen 14.00 Uhr flüs­sig in Richtung Österreich bezie­hungs­weise Italien. Auf dem gro­ßen Parkplatz gegen­über der Ortschaft Brenner – also auf der ita­lie­ni­schen Seite – ste­hen meh­rere ost­eu­ro­päi­sche Lkw-Fahrer, die mit genau einem Offiziellen in gel­ber Warnweste dis­ku­tie­ren.

Polizei an Grenze: Fehlanzeige!

Der Mann ist ganz offen­sicht­lich kein Polizist. Ein Gespräch mit der Polizei fällt aus, denn trotz mehr­fa­chen Läutens bei der ita­lie­ni­schen Polizei, die in einem Gebäude, das wie ein Glaskasten aus­sieht, ansäs­sig ist, rührt sich nie­mand. Die Jalousien sind her­un­ter­ge­las­sen. Die Suche nach den öster­rei­chi­schen Kollegen bleibt ergeb­nis­los. Erkundigungen bei den Lkw-Fahrern erge­ben, dass sonn­tags hier ganz grund­sätz­lich keine Polizei anzu­tref­fen sei – weder öster­rei­chi­sche noch ita­lie­ni­sche.

Nachfragen nach Grenzkontrollen lösen Erstaunen aus. Nach einer Weile ist auch der Offizielle ver­schwun­den, die Lkw-Fahrer ste­hen alleine auf dem gro­ßen Parkplatz. Einige Laster und Pkw ste­hen in der Sonne, hin und wie­der hält ein Pkw, um dann wie­der auf die Autobahn zu fah­ren – völ­lig unbe­hel­ligt.

Nichts deu­tet auf ver­stärkte Grenzkontrollen hin 

Die Fahrt geht nun in Richtung Ortschaft, die Kollegen fah­ren auf die Autobahn zurück und bie­gen auf die Landstraße S 22 in Richtung Brenner-Brennero ab. Als sie auf der ita­lie­ni­schen Seite am Ortsschild vor­bei­fah­ren, fällt eine Gruppe von drei öster­rei­chi­schen Polizisten auf, die die Straße kreu­zen und auf Höhe des Bahnhofs in einem Lokal ver­schwin­den. Am Bahnhof ist keine ver­stärkte Polizeipräsenz zu beob­ach­ten.

Auch im Bahnhofsgebäude deu­tet nichts auf ein ver­stärk­tes Polizeiaufgebot hin. Es ist ruhig. Es fällt ledig­lich ein öster­rei­chi­sches Polizeifahrzeug auf, das etwa hun­dert Meter vom Bahnhof ent­fernt am Straßenrand steht. Zügig kön­nen die Kollegen auf den gro­ßen Kreisverkehr am „Outletcenter“, der an der öster­rei­chi­schen Grenze vor­bei führt, zuhal­ten. Besucher gehen mit ihren Einkaufstaschen über die Straße. Der Verkehr rollt flüs­sig. Am Kreisverkehr ste­hen vier ita­lie­ni­sche Soldaten, die in Richtung Österreich bli­cken. Die Alpini las­sen den Verkehr aus Richtung Österreich regungs­los pas­sie­ren.

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