Flüchtlingshelferin packt aus: Jetzt hat sie genug

Foto: Quersus / wikimedia.org (CC-BY-SA-3.0)

Über das Verhalten von sogenannten „Flüchtlingen“, den laschen Umgangen mit ihnen, den sogenannten „Präventivmaßnahmen“ im Umgang mit hochgradig aggressiven, bereits ertappten Tätern und das Erlebte einer Flüchtlingshelferin mit einem „Schutzsuchenden“ berichtete die Osnabrücker Zeitung in ihrer Onlineausgabe vom 2. September.

„Schutzsuchender“ geht auf Flüchtlingshelferin los

Anlass dazu war der Umstand, dass sich eine Flüchtlingshelferin an die Zeitung wandte, deren „Bild von Flüchtlingen erschüttert sei“, nachdem sie von einem Afrikaner aus dem Flüchtlingshaus am Natruper Holz, dem sie hilfreich begegnen wollte, attackiert wurde. Die Frau, die mit ihrem Fahrrad unterwegs war, berichtete der Zeitung, dass der Täter, ein Somalier, sie angesprochen habe und sie dachte, er wolle nach dem Weg fragen. Danach folgte die Überraschung:

„Er wirkte aufgeregt und hochaggressiv. Er drängte mich mit seinem Fahrrad in die Ecke und wollte mich schlagen. Ich bin den Schlägen ausgewichen und konnte Gott sei Dank fliehen, obwohl er mich verfolgt hat.“

Das alleine könnte man noch als „Einzelfall“ abtun, aber die Begleitumstände brachten die Frau zur Verzweiflung. Denn die Polizei teilte auf Anfrage der Osnabrücker Zeitung mit, dass „von derselben Person bereits zwei Tage zuvor Frauen am Rubbenbruchsee belästigt wurden“. Damit nicht genug: Es gab eine Anzeige wegen sexueller Belästigung und eine Anzeige wegen versuchter Körperverletzung. Die Frau, die aus verständlichen Gründen nicht genannte werden will, dazu:

„Es ärgert mich, dass ich nach den Belästigungen am Donnerstag nicht schon gewarnt wurde. Warum wurde darüber nicht schon vorher berichtet?“

Laut Polizei „war eine Pressemeldung zum Geschehen am Donnerstag entbehrlich“, da der Täter ohnehin namentlich feststand. Auf Nachfrage der genannten Zeitung, ob es notwendig sei, den „Flüchtling“ aus dem Sudan detailliert zu beschreiben, damit sich gegebenenfalls weitere Frauen melden, die eventuell von dem „Schutzsuchenden“ belästigt worden sind, sagte die Polizeisprecherin: „Für die weiteren Ermittlungen ist eine detaillierte Beschreibung des Täters nicht erforderlich.“

Versuchte Körperverletzung und Sex-Belästigung keine Haftgründe

Für die Ermittlungen vielleicht, zumindest wenn man keinen gesteigerten Wert auf weitere Zeugen legt. Als Warnung an künftige Opfer wäre eine solche Beschreibung zumindest dienlich. Zudem lagen keine Haftgründe vor, weil die Tatvorwürfe sich laut Polizei „nur“ auf eine versuchte Körperverletzung und eine sexuelle Belästigung beschränken. Und man hätte ihn am  Donnerstag und Samstag nur kurz in Gewahrsam nehmen können, hieß es gegenüber der Osnabrücker Zeitung.

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