„Mauerbau“ im Regierungsviertel wird gestoppt

flickr.com/ Franz Johann Morgenbesser (CC BY-SA 2.0)

Das Regierungsviertel bekommt nun doch keine Mauerblöcke zum Schutz gegen Terror-Angriffe: Nach heftiger Kritik hat Kanzleramtsminister Thomas Drozda Donnerstagmittag im Auftrag von Bundeskanzler Christian Kern (beide SPÖ) den Stopp des „Mauerbaus“ am Ballhausplatz ver­fügt, bestätigte ein Sprecher gegenüber der APA einen Bericht der „Kronen Zeitung“. Im Kanzleramt sieht man nun das Innenministerium gefordert.

Die Pläne für neue Schutzmaßnahmen im Regierungsviertel reichen laut Innenministerium bere­its ins Jahr 2014 zurück. Die entsprechende Baustelle platzte nun allerd­ings mit­ten in den Wahlkampf. Selbst der Rektor der Universität für ange­wandte Kunst Wien, Gerald Bast, sorgte sich ums Stadtbild.

Die roten und schwarzen Regierungsstellen schoben sich in der Diskussion gegen­seitig den Schwarzen Peter zu, so zeigt man sich etwa im Kanzleramt einiger­maßen sauer darüber, dass es auf poli­tis­cher Ebene seit­ens des Innenministers keine Information über den Mauerbau gegeben habe.

Geplant waren fünf Mauer-Blöcke vor dem Kanzleramt, jew­eils rund acht Meter lang und 80 Zentimeter hoch und einen Meter breit mit Durchgängen dazwis­chen sowie 15 fixe und zwei aus­fahrbare Poller. Zu den geplanten Mauern vor der Präsidentschaftskanzlei gab es seit­ens der zuständi­gen Burghauptmannschaft mit Verweis auf Sicherheitsbedenken keine Auskunft.

Weiterlesen: info-direkt.eu/2017/09/07/20041/

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