Deutsche Schlepper-NGO „Jugend Rettet“ bekommet ihr Schiff nicht mehr

facebook/ Jugend Rettet e.v. (Screenshot)

Eine erfreuliche Nachricht in diesen Tagen: Die Italienische Justiz entsch­ied sich gegen die Herausgabe des Schiffes „Iuventa“, das der Schlepper-NGO „Jugend Rettet“ zugerech­net wird. Das Schiff liegt seit August in Trapani vor Anker, ein sizil­ian­is­ches Gericht entsch­ied sich gegen die Herausgabe.

Die Organisation „Jugend Rettet e.v.“ ist eine NGO, die von Deutschland aus im Mittelmeer agierte, und dort eng mit libyschen Schleppern arbeit­ete. Auf der Facebookseite der Organisation ist fol­gen­des zu lesen: „Gerade wurde uns auf inof­fiziellem Weg mit­geteilt, dass das Gericht von Trapani unseren Antrag auf Freigabe der IUVENTA ablehnt. Wir haben unsere Sicht der Dinge dargelegt, haben die Anschuldigungen detail­liert wider­legt.
Wir sind wütend, dass der Versuch Menschenleben zu ret­ten krim­i­nal­isiert wird, während es noch immer an einer huma­nen Migrationspolitik fehlt. Während unser Schiff in Sizilien an der Kette liegt, ster­ben Menschen an der libyschen Küste. Wir wer­den aktiv bleiben, bis eine humane Politik das Sterben an den europäis­chen Aussengrenzen been­det, statt es in libysche Internierungscamps zu ver­lagern.. #freeIUVENTA“ 

 

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