„Handarbeit“ gefordert: Spiegel-Autorin kündigt AfD Antifa-Offensive an

flickr.com/ Darij & Ana (CC BY 2.0)

Die linke Autorin Margarete Stokowski fordert in einer Kolumne auf „Spiegel Online“ entschlossene „Antifa-Arbeit“ gegen die AfD sowie einen „angemesse­nen Betreuungsschlüssel“ für deren Unterstützer. „Antifa bleibt Handarbeit“, erk­lärte sie – der Slogan ist vor allem in gewalt­bere­iten link­sex­tremen Gruppierungen ver­bre­itet und legit­imiert dort kör­per­liche Übergriffe auf den poli­tis­chen Gegner.

Bisher veröf­fentlichte sie dort u.a. Artikel unter Titeln wie „Antifeminismus-Lexikon der Böll-Stiftung: Hier steht, wer alles doof ist„, „Körperbild bei Frauen: Mehr dicke Mädchen in Leggings!“ oder „Mit Liebe gegen rechts: Mal ein guter Trend aus Berlin“.

In ihrer aktuellen Kolumne fordert sie bisher „ungeah­nte Bündnisse gegen rechts“:

Kann schon sein, dass es nicht wirk­lich 12,6 Prozent Nazis in Deutschland gibt. Vielleicht sind es ein­fach nur 12,6 Prozent Menschen, die kein Problem damit haben, eine Partei zu wählen, die zum Teil aus Rechtsextremisten besteht. Aber das reicht. Es reicht, um zu sagen, dass wir 87,4 Prozent Antifaschistinnen und Antifaschisten brauchen, die sich mit einem angemesse­nen Betreuungsschlüssel um diejeni­gen küm­mern, denen es nicht pein­lich ist, ihre Wehrmachtsfantasien öffentlich zu äußern.

Man sagt „Antifa bleibt Handarbeit“, und das heißt, dass wir in den kom­menden vier Jahren die Hände voll zu tun haben wer­den.

Wen dieses „wir“ ein­schließt, benennt Stokowski nicht. Facebook-Nutzer, die den Artikel kom­men­tieren, urteilen indes, diese Anspielung sei vor allem vor dem Hintergrund aktueller gewalt­samer Angriffe gegen AfD-Politiker höchst beden­klich.

So wur­den am Sonntagabend u.a. der AfD-Bundesvorsitzende Jörg Meuthen sowie dessen Lebensgefährtin und deren Tochter von Linksextremisten attack­iert. Bei einer Wahlkampfabschluss-Veranstaltung prügel­ten Linksextremisten eine 17-jährige AfD-Unterstützerin ins Krankenhaus.

Auch davor kam es immer wieder zu zum Teil äußerst bru­talen Übergriffen auf AfD-Vertreter. Die Opfer wur­den mitunter lebens­ge­fährlich ver­letzt („Info-Direkt“ berichtete).

Eine explizite, deut­liche Distanzierung von der Gewalt gegen AfD-Anhänger ist in Stokowskis Antifa-Aufruf nicht zu finden.

 

Weiterlesen: info-direkt.eu/2017/09/27/handarbeit-gefordert-spiegel-autorin-kuendigt-afd-antifa-offensive-an/

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