Eingewanderte Syrerin nimmt sich heraus, österreichische Politik zu kritisieren

facebook/ Sylvana Islam (Screenshot)

In Österreich stehen die Nationalratswahlen vor der Tür, der Wahlkampf ist bereits in der heißen Phase. Im Zuge dieser veröffentlichte die FPÖ eine Serie von kurzen Videos auf Youtube und Facebook, die den Namen „Die Hubers“ trägt. In dieser Serie erwachen die Hubers (ein Ehepaar) in der Nacht, weil sie in ihrem Haus Geräusche vernehmen. Daraufhin geht das Ehepaar Huber in das Wohnzimmer, wo sich zahlreiche fremde Personen befinden. In den weiteren Folgen wird anhand dieses Beispiels die Flüchtlingsproblematik herausgearbeitet und dem Zuseher erklärt.

Diese Reihe an Videos veranlasste eine Syrerin, die vor drei Jahren im Zuge der großen Völkerwanderung nach Österreich kam, zu einer Stellungnahme, in der sie den Spitzenkandidaten der FPÖ, Heinz-Christian Strache konfrontiert.

„Ich heiße Sylvana und komme aus Syrien. Ich bin hier in Österreich seit drei Jahren und ich habe eine Nachricht an Herrn Strache. Herr Strache, Sie haben drei Folgen mit dem Namen „Die Hubers“ auf Facebook gepostet – und natürlich meinen Sie mit der Familie Huber Österreich, das vergessen hat, die Haustüre zuzusperren. Plötzlich sind lauter fremde Personen im Haus – Flüchtlinge, die sprechen, essen und laut lachen… Wirtschaftsflüchtlinge, die nach Österreich strömen, um von den Sozialleistungen zu leben. Dann kommt ein anderes Video, bei dem sie Kinder benutzt haben, um präsentieren zu können, wie das Sozialsystem wie ein Magnet auf Wirtschaftsmigranten wirkt.  

Es ist schade für einen Politiker wie Sie, Angst in die Herzen der Österreicher zu pflanzen, um Ihre Wahlpropaganda zu fördern.

Wir sind vor dem Krieg und vor dem Assad-Regime geflohen, um ein neues Leben hier zu haben und an der österreichischen Gesellschaft teilzunehmen. Wir wollen arbeiten und die Sprache lernen, aber wir brauchen dafür Zeit.

Warum haben Sie also Angst vor uns? Herr Strache, stoppen Sie bitte damit, Angst in die Herzen der Österreicher zu pflanzen. Weil Flüchtlinge keine Monster sind.

Vielen Dank“

Was die Syrerin zu dieser Stellungnahme veranlasst hat, ist ganz einfach ihr Geltungsdrang. Mit der österreichischen Politik kann sich die Frau längstens seit drei Jahren beschäftigt haben. Ein Großteil der Flüchtlinge ist nicht vor Assad, sondern dem IS geflohen, die Frau hat anscheinend nicht einmal von der Innenpolitik in ihrem Heimatland eine Ahnung.

Sie hat kein Recht, sich in Österreich ein Leben auf dem Rücken des Volkes aufzubauen, sie hat kein Recht auf ein dauerhaftes Dasein in Österreich. Sie hat fälschlicherweise das Recht, in Österreich zu verweilen bis der Krieg in ihrem Land beendet ist. Von dort aus kann sie ja weitere Videos an Strache senden, um ihm für die Zukunft Innenpolitisch zur Seite zu stehen.