Erdogan: „Wir brauchen EU-Mitgliedschaft nicht mehr“

flickr.com/ AMISOM Public Information (CC0 1.0)

Glaubt man den Worten des tür­ki­schen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, strebt die Türkei selbst kei­nen EU-Beitritt mehr an. Dennoch wäre man „glück­lich“, zur Zukunft der EU bei­tra­gen zu kön­nen, heißt es im Bericht der „Presse„.

Bei der fei­er­li­chen Eröffnung der jähr­li­chen Sitzung des natio­na­len Parlaments nahm der tür­ki­sche Präsident zu einem mög­li­chen EU-Beitritt der Türkei Stellung.

„Um ehr­lich zu sein: Wir brau­chen die EU-Mitgliedschaft nicht mehr„, sagte Erdogan in Hinblick auf die der­zeit brach­lie­gen­den Beitrittsverhandlungen. Die EU müsse die Türkei aber als Vollmitglied auf­neh­men, sollte sie einen „gro­ßen Sprung nach vorne machen“ wol­len. Der tür­ki­sche Präsident begrün­dete dies damit, dass eine zukünf­tige EU-Mitgliedschaft der Union eine „wirt­schaft­li­che und kul­tu­relle Expansion“ ermög­li­chen würde.

Es werde auch  nicht die Türkei sein, die die Verhandlungen auf­gebe, betonte der tür­ki­sche Präsident. Ob die Türkei aber wirk­lich EU-Mitglied wird, scheint für Erdogan nicht mehr allzu wich­tig zu sein: „Wir wer­den halt so wei­ter­ma­chen wie gewohnt“.

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