Merkel kündigt offizielle Verhandlungen zur Jamaika-Koalition an

flickr.com/ Michael Panse (CC BY-ND 2.0)

Die gewe­sene und auch zukün­ftige Kanzlerin, Angela Merkel (CDU), die sich im Wahlkampf einem schon vorab entsch­iede­nen Duell mit Martin Schulz (SPD) stellte, kündigt nun ern­sthafte Koalitionsverhandlungen an, um die so genan­nte „Jamaika-Koalition“ zu erzie­len. Die Konstellation aus CDU, FDP und Grüne wird so genan­nte, weil die Farben (schwarz-gelb-grün) den Farben der Fahne Jamaikas gle­ichen.

Die Verhandlungen wer­den schwierig, trotz­dem möchte Merkel, „dass die Koalition zus­tande kommt“. Das Fatale an der Sache: Die drei Parteien haben keine ähn­lichen Interessen. Während die CDU sich von bürg­er­lich-kon­ser­v­a­tiven Mitgliedern bis hin zu linken Liberalen erstreckt, gibt die FDP dem Kapitalismus die Macht. Die Grünen sind als Protestpartei ohne­hin ungeeignet irgend­wie exis­tent zu sein. Mit plumpen Sprüchen welt­fremder Natur und pädophilen Mitgliedern wird es schwer fallen, ern­sthafte Regierungsarbeit zu übernehmen.

Trotzdem ist alles recht im Kampf gegen rechts. Anstatt Gemeinsamkeiten im Programm der AfD zu suchen und zu finden, wird eine völ­lig utopis­che Regierungskoalition gebildet, die das beste­hende CDU-Programm weit­er­fährt, nur etwas linker (Grüne) und etwas kap­i­tal­is­tis­cher (FDP).

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