Bundesheer: Generalstab fordert mehr Geld und Personal

In einem Positionspapier for­dert der Generalstab des öster­rei­chi­schen Bundesheeres mehr Geld und Personal für die Landesverteidigung.

Generalstabschef Othmar Commenda spricht in der Broschüre von einem „neuen Zeitalter der Unsicherheit“, das ein „sicher­heits­po­li­ti­sches Umdenken“ erfor­dern würde. Der Trend, der 2016 unter dem damals neuen Verteidigungsminister Doskozil ein­ge­setzt und das hem­mungs­lose Einsparen beim Heer been­det hat, müsse laut Commenda kon­se­quent fort­ge­setzt wer­den, berich­tet die „Krone“.

Das Papier ent­hält zahl­rei­che kon­krete Forderungen an die Politik. So müsse das Verteidigungsbudget in den nächs­ten Jahren schritt­weise auf ein Prozent des BIP erhöht wer­den, was jähr­li­che Ausgaben von 3,5 Milliarden Euro bedeu­ten würde.  Zudem sol­len 25.000 Planstellen geschaf­fen wer­den und der Grundwehrdienst wei­ter attrak­ti­viert wer­den. Um die Terrorbekämpfung zu gewähr­leis­ten, müsse nicht nur das Jagdkommando wei­ter aus­ge­baut, son­dern auch die Kapazität der Kaderpräsenzeinheit auf 6.000 Mann erwei­tert wer­den.

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