„Linkswende“-Demo gegen Schwarz-Blau wird zum Flop

flickr.com/ Franz Johann Morgenbesser ((CC BY-SA 2.0))

Durch die Nationalratswahl vom 15. Oktober besteht in Österreich die Chance auf einen Wechsel der Regierung und des poli­ti­schen Kurses. Stärkste Kraft wurde die eher kon­ser­va­tive ÖVP, zwei­ter die linke SPÖ, dritte die rechts­kon­ser­va­tive FPÖ. Die Koalitionsbildung wird aller Voraussicht nach eine schwarz-blaue Regierung her­vor­brin­gen, woge­gen sich linke Chaoten nun zu beschwe­ren ver­su­chen.

So mel­dete die Organisation „Linkswende jetzt!“, die sogar in lin­ken Kreisen ob ihrer skur­ri­len Haltung zu bestimm­ten Themen, unbe­liebt ist, eine Demonstration in Wien an, die unter dem Motto „Protest gegen Angelobung von FPÖ-Burschenschaftern im Parlament“ stand. Der Hintergrund: Mit der FPÖ zie­hen auch 20 Burschenschafter in das Parlament ein, wo sie auch poli­tisch wir­ken könne. Hier besteht die Chance, dass Österreich wie­der den rech­ten Weg beschrei­tet und den Staat auf Vordermann bringt. Realpolitisch wird das Geschrei von lin­ken Demonstranten natür­lich kei­ner­lei Auswirkung haben.

Die Demonstration der „Linkswende jetzt!“ ver­lief ohne wei­ter Zwischenfälle, jedoch muss­ten sich die Veranstalter, die rund 2500 Demonstranten ange­kün­digt hat­ten, mit knapp unter 100 Teilnehmern zufrie­den geben. Bedenkt man, dass für diese Kundgebung schon seit Wochen mobi­li­siert wurde, ist das Ergebnis ein sehr pein­li­ches.

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