Neue Migrationswelle aus Myanmar befürchtet

Quelle: MTI

Mehrere hun­dert­tau­send Migranten aus Myanmar könn­ten nach Europa aus­rei­sen, wenn die Behörden die Situation nicht in den Griff bekom­men, sagte Außenminister Péter Szijjártó bei einem offi­zi­el­len Besuch am Dienstag. 

Aus Naypyidaw, der Hauptstadt Myanmars, sagte Szijjártó tele­fo­nisch gegen­über MTI: „Es liegt im Sicherheitsinteresse Europas und Ungarns, eine Welle von Hunderttausenden von Migranten aus Myanmar zu ver­hin­dern“. „Aus die­sem Grund unter­stützt Ungarn die Bemühungen Myanmars, die der­zei­tige Situation zu beherr­schen und zu meis­tern.“, sagte er und fügte hinzu, Ungarn unter­stütze die Reformen von Myanmar, um das demo­kra­ti­sche insti­tu­tio­nelle System auf­zu­bauen und die Wirtschaft des Landes zu sta­bi­li­sie­ren, um die poli­ti­schen und wirt­schaft­li­chen Ursachen der Migration zu über­win­den.

Ungarn habe güns­tige Projekte im Bereich der Wasserwirtschaft und der Landwirtschaft ange­bo­ten, die aus wirt­schaft­li­cher Sicht wich­tig seien, sagte er. Ungarn unter­stütze auch Myanmar in inter­na­tio­na­len Organisationen, fügte er hinzu. Auch gebe es meh­rere unga­ri­sche Firmen auf dem Markt in Myanmar, die die digi­tale Wirtschaft unter­stüt­zen und damit die Wettbewerbsfähigkeit des Landes stei­gern, sagte Szijjártó. 

Szijjártó nahm an dem Asien-Europa-Treffen der Außenminister (ASEM) teil, bevor er mit dem Präsidenten, dem Bildungsminister und dem Handelsminister des Landes bila­te­rale Gespräche in Myanmar führte.

Print Friendly

Für unse­ren täg­li­chen Info-Brief kön­nen Sie sich hier anmel­den.

Wenn Sie unsere Mission mit einer Spende unter­stüt­zen wol­len, kön­nen Sie dies gerne per PayPal oder auch in kon­ven­tio­nel­ler Form, per Bankzahlschein machen. 


IBAN: HU48135555551355201000014057, BIC: KODBHUHB, „Unser Mitteleuropa“ 

Wir sind für jeg­li­che Hilfe sehr dank­bar!